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München, 6. Juni 2001 – Nachdem der
Markt für ERP-Standardsoftware im Geschäftsjahr 2000
rückläufig war, hat sich das Geschäft in den ersten
drei Monaten 2001 sehr erfreulich entwickelt. Diese positive
Marktentwicklung bei unbefriedigender Kursentwicklung war das
beherrschende Thema der Hauptversammlung der SoftM Software und
Beratung AG, die heute in München stattfand.

SoftM mußte im Geschäftsjahr 2000 einen
Umsatzrückgang um 12 Prozent auf 88,9 Mio. DM (1999: 102 Mio.
DM) hinnehmen. Der geringere Software-Lizenzumsatz, der niedrigere
Hardwareumsatz sowie hohe Investitionen in Entwicklung und
Marketing/Vertrieb führten erstmals in der
SoftM-Unternehmensgeschichte zu einem negativen Konzern-Ergebnis
nach IAS von –0,6 Mio. DM (1999: 4,9 Mio. DM).

Die Belebung des ERP-Softwaremarktes, die sich bereits Ende 2000
abzeichnete, hat sich in diesem Jahr fortgesetzt. Beim Umsatz
konnte die SoftM AG im ersten Quartal 2001 einen Zuwachs um 34
Prozent auf 25,1 Mio. DM (Vj. 18,8 Mio. DM) verzeichnen. Der um 35
Prozent auf 3,1 Mio. DM (Vj. 2,3 Mio. DM) gestiegene
Auftragseingang für Standardsoftware läßt in den
nächsten Quartalen eine Steigerung des Umsatzes im
margenstarken Lizenzgeschäft erwarten. Das Ergebnis (EBT)
belief sich im ersten Quartal 2001 erwartungsgemäß auf
–0,8 Mio. DM (Vj. +0,3 Mio. DM). Für 2001 rechnet das
Unternehmen mit einem Konzernumsatz von 95 Mio. DM und einem
positiven Ergebnis (EBT) von 0,5 Mio. DM.

Dr. Hannes Merten, Vorsitzender des Vorstands der SoftM AG,
betonte, dass die Kursentwicklung der SoftM-Aktie im
Geschäftsjahr 2000 sehr unbefriedigend gewesen sei. Die
generelle Schwäche der Kapitalmärkte und das schlechte
Ergebnis 2000 hätten die SoftM-Aktie stark betroffen. Aufgrund
der sehr guten fundamentalen Unternehmensdaten und der
Zukunftsaussichten sei die Aktie unterbewertet. Obwohl der Kurs der
SoftM-Aktie seit Jahresanfang 2001 um rund 60 Prozent zulegte,
sieht Dr. Merten noch großes Kurspotenzial.

Die Abstimmung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten brachte
eine große Zustimmung zu den Vorschlägen der Verwaltung.
Als Aufsichtsräte wiedergewählt wurden Prof. Dr. Hans
Zangl (Vorsitz), Christian Gräfe und Dr. Werner Fischer.

Die Aktionäre haben einer Kapitalerhöhung um 736.277
Euro aus Gesellschaftsmitteln auf 4,98 Mio. Euro zugestimmt. Auf
Grundlage dieser Erhöhung soll ein Aktiensplitt von 1:3
durchgeführt werden, wenn der Kurs der SoftM-Aktie im
XETRA-Handel bis zur nächsten Hauptversammlung an 20
aufeinander folgenden Börsenhandelstagen über 20 Euro
beträgt. Die SoftM-Aktionäre erhalten dann für eine
Stückaktie zusätzlich zwei neue.

Weiter wurde ein genehmigtes Kapital in Höhe von insgesamt
2,12 Mio. Euro geschaffen.

Die Aktionäre haben dem von der Verwaltung vorgeschlagenen
Aktienoptionsplan für alle Mitarbeiter im SoftM-Konzern
zugestimmt. Mit diesem Aktienoptionsprogramm, das an strenge
Erfolgskriterien gebunden ist, soll die Identifikation der
Mitarbeiter mit dem Unternehmen durch Aktienbesitz weiter
gestärkt werden.

Die SoftM-Gruppe mit der SoftM Software und Beratung AG als
Zentrale und Entwicklungszentrum in München ist ein
führender Anbieter von geschäftskritischen Anwendungen
für mittelständische Unternehmen. SoftM bietet seinen
1.400 Kunden ergänzend zur Standardsoftware umfassende
Beratungsleistungen an. 16 Standorte in Deutschland,
Österreich, der Schweiz und Tschechien gewährleisten
dabei die nötige räumliche Nähe. Komplettiert wird
das Leistungsangebot durch das Geschäftsfeld Hardware. Im
Geschäftsjahr 2000 verzeichnete der SoftM-Konzern einen Umsatz
von 88,9 Mio. DM. Seit dem 21. Juli 1998 ist die SoftM-Aktie am
Neuen Markt der Frankfurter Börse notiert.

Weitere Informationen: www.softm-ag.de