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Ettlingen, 31. Juli 2003 – Die ERP-Software
(Enterprise Resource Planning) oxaion der command ag versteht sich
auch mit Linux: Außer für Windows wird die
Business-Software jetzt im Standard auch mit den
Installations-Routinen für Linux ausgeliefert. oxaion wurde
unter den Open Source-Lösungen von SuSE und RedHat erfolgreich
getestet. Marcel Schober, oxaion-Entwickler bei command: „Seit drei
Jahren haben wir uns aktiv auf Linux vorbereitet und testen Clients
und Java-Application-Server unter jeder neuen Version des
Open-Source-Betriebssystems.“

Die 3-Tier-Architektur von oxaion begünstigt die
Lauffähigkeit der Clients und des Java-Application-Server
unter Linux. Mittelschicht (Java-Application-Server) und Frontend
(Clients) der Standardsoftware sind auf Basis so genannter
JET-Technologie (Java Enterprise Technology) komplett unter Java
entwickelt.
Die Business-Komponenten im oxaion-Backend laufen weiterhin auf dem
ausfallsicheren IBM eServer iSeries. Der Application-Server wandelt
die Daten der iSeries in XML-Datenströme um und stellt sie auf
Anwenderseite in einer grafischen Oberfläche bereit.
Gleichzeitig werden in dem Application-Server die Layouts der
Clients verwaltet. Layout und Geschäftsprozesse sind so
voneinander getrennt. Die Offenheit von JET-Technologie und
Java-Middleware in oxaion hat den Vorteil, dass Anwenderschicht und
Mittelschicht auf jeder beliebigen Plattform lauffähig sind.
Die Client-Oberfläche sieht dabei unter Linux genau so aus wie
unter Windows, Solaris oder MacOS.

Ob der Anwender Clients und Application-Server auf dem PC unter
Linux laufen lässt oder diese auf der iSeries in einer eigenen
Linuxpartition unter OS/400 installiert sind, ist ihm dabei
freigestellt. Bei größeren Installationen können
auch mehrere Java-Application-Server auf unterschiedlichen
Linux-Partitionen auf der iSeries im Cluster-Verbund genutzt
werden.

Hintergrund:
Das Ettlinger Softwarehaus command ag beschäftigt inklusive
der Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg und Berlin derzeit
220 Mitarbeiter und gehört mit ihrem Produkt oxaion zu den
führenden deutschen Anbietern von ERP-Lösungen auf dem
IBM eServer iSeries.
oxaion verfügt über eine durchgängige
3-Tier-Architektur. Das Kernstück bildet ein eigener
Java-Application-Server mit Java Enterprise Technology (JET). Der
Application-Server fasst die Layout-Darstellung
(Presentation-Layer), die Business-Logik (Application Layer), den
Datenaustausch über XML-Datenströme und die Funktion
eines EAI-Servers (Enterprise Application Integration)
zusammen.
Fremdanwendungen wie auch Partnerprodukte lassen sich mittels
Add-In-Technik integrieren und sehr einfach in die
Oxaion-Oberfläche einfügen.
Mit ihrer Business Software oxaion richtet sich command an
mittelständische Unternehmen in Industrie und
Großhandel. Dazu gehören Variantenfertiger wie
Maschinen- und Apparatebauer, Möbelhersteller, Projektierer
wie der Anlagenbau und Teile der Bauindustrie sowie der
serviceorientierte Großhandel, einschließlich
Distributoren. oxaion besteht aus einem kompletten Rechnungswesen,
Warenwirtschaft und PPS sowie Modulen für Data-Warehouse,
Microsoft-Integration, Projektmanagement, E-Commerce, SCM,
Variantenfertigung, Zoll, Versandoptimierung und Personalwesen.
Im Geschäftsjahr 2002/03 (Ende: 30.04.2003) konnte die command
ag einen Umsatz von 25,9 Mio. Euro erzielen. (www.oxaion.de)