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Der IT-Dienstleister Gedys aus Braunschweig,
Spezialist unter anderem für Anwendungen auf Basis von Lotus
Domino/Notes, hat Antrag auf Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens gestellt. Das bestätigte eine
Firmensprecherin gegenüber heise online. Bislang ist aber
nicht bekannt, ob das Unternehmen vielleicht schon einen
Rettungsplan in der Schublade hat.

Dabei hatte alles so schön angefangen: 1989 gründete
der Informatik-Student Ralf Geishauser mit einem
fünfköpfigen Team Gedys. In den Folgejahren wuchs und
wuchs das Unternehmen. 1999 ging Gedys an den Neuen Markt, die
Aktien wurden für 9 Euro platziert. Der Kurswert schnellte bis
auf 25,9 Euro. Mitte 2000 kippte dann die Stimmung am Neuen Markt
und auch Gedys geriet ins Schlingern. Und gut ein Jahr später
verließ Gründer Geishauser, dem nach wie vor rund 49
Prozent der Aktien gehören, den Vorstand. Bei der
verspäteten Vorstellung des Geschäftsberichtes von 2001
dann war es im August des vergangenen Jahres bereits zu
Unmutsäußerungen von Aktionären gekommen. Quelle:
www.heise.de