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(Friedrichsthal, 27.02.2003) – Die infor
business solutions AG präsentiert auf der diesjährigen
CeBIT die infor:open component platform als neue Systembasis der
betriebswirtschaftlichen Komplettlösung für die
mittelständische Fertigungsindustrie infor:COM erstmals einer
breiten Öffentlichkeit. Die auf offenen Standards beruhende
Technologie liefert die Grundlage für die Weiterentwicklung
der Anwendungssoftware und dient als Integrationsbasis
unterschiedlicher Hersteller und Systeme. Länder- und
sprachspezifische Funktionalitäten sowie
Multi-Währungs-Fähigkeit unterstützen global
agierende Unternehmen. Auf internationalen Entwicklerkonferenzen
stieß die mehrschichtige Architektur bereits auf großes
Interesse und fand breite Anerkennung.
Die infor:open component platform ermöglicht, neue und
existierende Systeme und Funktionalitäten nahtlos in alle
Prozesse einzubinden, sodass Kunden von infor ihre getätigten
IT-Investitionen auch zukünftig ohne Einschränkungen
weiter nutzen können. Die Systembasis stellt so auch sicher,
dass die umfassende ERPII-Funktionalität weiter ohne
Einschränkung zur Verfügung steht. Bestehende Kunden
erhalten die neue Technologie im Rahmen von Updates und Upgrades.
Damit gewährleistet infor den bestmöglichen Schutz
bestehender Investitionen.

Eine rigide Releasepolitik im herkömmlichen Sinn ist
aufgrund des komponentenbasierten Ansatzes nicht mehr nötig.
So können einzelne Anwendungskomponenten bei der
kontinuierlichen Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen
individuell erneuert oder erweitert werden, ohne dass dies die
Gesamtkompatibilität und -stabilität beeinflusst.

Die erweiterte Systembasis ermöglicht außerdem die
unabhängige und stabile Erstellung von Add-Ons und
Modifikationen zum Beispiel für weitere Branchenanwendungen
oder kundenspezifische Erweiterungen. infor erwartet sich von der
modernen Technologie eine zügigere Entwicklung neuer
Funktionalitäten. Die mit der zugehörigen
Entwicklungsumgebung infor:component studio verfügbaren
Werkzeuge, Methodologien, Regelwerke, Vorlagen und Bausteine
stellen sicher, dass infor und die Entwicklungspartner effizient
Geschäftsobjekte und -dienste entwickeln, aus denen flexibel
Geschäftsprozesse konfiguriert werden können.
Außerdem unterstützt die offene und standardisierte
Herangehensweise eine schnelle Integration von Anwendungen von
Drittanbietern und unterstützt so den von infor favorisierten
Best-of-Breed-Ansatz.

Die Service-orientierte Architektur integriert die Systemwelten
von Microsoft.net™ und der Java 2 Enterprise Editition™
(J2EE) und unterstützt Internet-Standards wie Web-Services,
HTTP und XML. Die Datenbank- und Betriebssystemunabhängigkeit
erlaubt den Einsatz auf allen wichtigen Hardware- und
Systemplattformen. Ihre Skalierbarkeit stellt sicher, dass die
technologische Infrastruktur zusammen mit den Anforderungen der
Anwender wächst.

Langfristig werden alle infor:COM-Lösungen auf dieser
innovativen Technologie aufbauen. Neue Anwendungen werden nur noch
in dieser Technologie entwickelt. Die ebenfalls zur CeBIT
angekündigte neue Anwendung Absatzplanung wurde bereits
erfolgreich als Komponente unter infor:open component platform
realisiert. Sie demonstriert, was auf der Grundlage dieser
Technologie möglich ist.

Zugleich mit der Systembasis werden eine neue Managementkonsole
sowie neu entwickelte Sicherheitsmechanismen und
Installationsroutinen vorgestellt, welche auf den in 3.700
Projekten gesammelten Erfahrungen beruhen. Mit ihnen stehen
effiziente Tools zur Installation, Konfiguration, Administration,
Verwaltung und Netzsteuerung der gesamten Lösung zur
Verfügung. So ist zum Beispiel durch die Trennung von
Authentisierung (Identifikation) und Autorisierung (Rechtevergabe)
die Definition von Anwenderrollen möglich. Durch Assistenten
wird der Administrator geführt und kann so sicher und
zielgerichtet seine Aufgaben zentral auch für mehrere
dezentrale Systeme erledigen. Durch Protokollierung, Versionierung
und die geplante Verschlüsselung wird den gestiegenen
Ansprüchen an Datensicherheit und Datenschutz entsprochen.

Die neue Systembasis ist zurzeit in der Pilotphase und wird ab
Herbst dieses Jahres ausgeliefert. Mit der vorgestellten
Technologie gehört infor zu den ersten Softwareanbietern, die
eine übergreifende Technologieplattform für
Geschäftsprozesse einsatzfertig bereitstellen.

„Unsere betriebswirtschaftliche Komplettlösung
liefert genau das, was die mittelständische
Fertigungsindustrie erwartet – umfassende, praxisgerechte und
vorkonfigurierte Funktionalität auf der Grundlage einer
offenen, flexiblen und zukunftssicheren Systembasis mit den
geringst möglichen Betriebskosten (Total Cost of
Ownership),“ erläutert Prof. Dr. Hertel. „Damit
beweist infor einmal mehr seine Vorreiterrolle bei Lösungen,
die genau an den Anforderungen der Anwender ausgerichtet und
investitionssicher sind und dabei dennoch an die sich ständig
ändernden Anforderungen zügig angepasst werden und immer
neue Technologien nutzt.“

„Nur auf solch einer Technologieplattform ist eine
Lösung zur Abwicklung der Geschäftsprozesse vom
Manufacturing Execution System (MES) über e-Business, Customer
Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM) bis
hin zum Management Information System (MIS) im Sinne des
‚Real Time Enterprise’, wie sie die Gartner Group als
umfassende Strategie definiert, möglich,“ ist Prof. Dr.
Hertel überzeugt.

Die neue Technologie wird im Rahmen der Pressekonferenz am 13.3.
um 10.00 Uhr auf der CeBIT in Hannover (Convention Center, Saal
105) vorgestellt und erläutert.

Pressekonferenz am 13.03.03, 10.00 Uhr,
auf der CeBIT (Convention Center, Saal 105)

Zum Hintergrund:
Die infor business solutions AG mit Stammsitz in Friedrichsthal
zählt mit über 3.500 Kunden im Mittelstand zu den
führenden Softwarehäusern in Europa. Das Unternehmen
wurde 1979 gegründet und hat europaweit über 700
Mitarbeiter.
infor:COM ist eine betriebswirtschaftliche Komplettlösung, die
alle in einem Fertigungsunternehmen anfallenden Prozesse
unterstützt. infor:COM ist plattformunabhängig und als
Komponentensoftware konzipiert, sodass jeder Anwender sich sein
„Softwarepaket“ individuell schnüren kann. Zum
Angebot der infor AG gehören neben der Standardsoftware auch
spezielle Branchenlösungen, beispielsweise für
Kunststofffertiger, Möbelhersteller, Steinverarbeiter, die
Schmuckindustrie sowie für Automobilzulieferer.

Internet: http://www.infor.de