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MÜNCHEN (CW) – 01.11.00 – Mit Hitachi und
Computer Associates machen sich zwei neue Anbieter auf, um am
CRM-Boom zu partizipieren. Hitachi hat dafür eigens eine
Tochtergesellschaft gegründet.

Die von einigen Analysten prognostizierte Konsolidierung am
CRM-Markt hält Unternehmen nicht davon ab, ebenfalls in das
Geschäft um das Kundenbeziehungs-Management einzusteigen. So
hat nun Hitachi angekündigt, über eine
Tochtergesellschaft plattformunabhängige CRM-Lösungen
anzubieten, die auf der Technik von Partnerunternehmen wie Oracle
und Siebel basieren. Dabei konzentriert sich die im kalifornischen
Santa Clara ansässige Hitachi Data Systems Solutions (HDSS)
auf Finanzdienstleister, Telekommunikationsunternehmen und
Behörden. HDSS will in fünf Jahren einen Umsatz von 110
Millionen Dollar allein in Nordamerika erzielen. Laut Satya
Sachdeva, Direktor der CRM- und Business-Intelligence-Abteilung von
Hitachi, wird das Portfolio Anwendungen für Analysen,
Marketing, Vertrieb und Service sowie Data Warehousing
umfassen.

Auch Computer Associates (CA) hat eine Web-fähige
„Intelligent CRM-Suite“ vorgestellt. Diese setzt sich aus CAs
E-Business-Plattform „Jasmine ii“ und den
„Neugents“-Analyse-Applikationen, einer Agententechnik zur
Mustererkennung, zusammen. Dabei dient die in Jasmine ii
integrierte Portal-Technik der Zusammenführung aller
relevanten Daten aus den verschiedenen Kanälen, womit sich
unter anderem CAs „CRM Command Center“ füttern lässt.
Basierend auf den Unicenter-TNG-System-Management-Anwendungen
versorgt das Command Center den Benutzer mit Informationen
beispielsweise zu offenen Serviceaufträgen oder
Kundenverhalten.