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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE vom 15.05.2001) – Die
Darmstädter MIS AG hat ihren Umsatz im ersten Fiskalquartal
auf 15,5 Millionen Euro gesteigert. Damit liegen die Einnahmen um
50 Prozent über den Zahlen des vergleichbaren
Vorjahresquartals und um eine Million Euro über dem Planziel.
Gleichzeitig vergrößerte sich jedoch auch der
Nettoverlust auf 915.000 Euro. In den ersten drei Monaten des
Vorjahres meldete der Business-Intelligence-Experte noch ein
Defizit von 220.000 Euro. Im abgelaufenen Berichtszeitraum zeigten
die Ende 2000 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen laut
MIS AG erste Erfolge: Die Marketing-Kosten konnten von 5,16
Millionen Euro im vierten Quartal 2000 um 15 Prozent gesenkt und
die Bruttomarge von 41 auf 48 Prozent erhöht werden.
Für das Gesamtjahr 2001 rechnet der Vorstand des
Softwareherstellers mit einem positiven Ergebnis vor Steuern,
Zinsen und Einmalaufwendungen von rund 1,5 Millionen Euro.