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ATLANTA, 29.09.2016 – Microsoft macht Druck in der Cloud. Nachdem der Windows-Erfinder dem Rivalen Salesforce.com bereits den Kunden HP in der Cloud weggeschnappt hat, schmiedet Microsoft weitere Allianzen in der Cloud. Ziel: Salesforce.com soll im CRM-Bereich enttrohnt werden.

Der Grund: Salesforce.com ist derzeit der marktführende Anbieter von Kunden-Management-Software (CRM-Software) mit einem geschätzten Marktanteil von rund 19,7 Prozent (Quelle: Gartner, Stand 2015). Microsoft hinkt im Customer-Relationship-Management (CRM) Markt noch deutlich mit einem Marktanteil von 4,3 Prozent hinterher.

Dies soll sich in Zukunft ändern, denn der CRM-Markt wächst weiter zweistellig und stellt auch für Microsoft eine lukrative Chance dar. Allein in 2015 legte dieser Markt um 12,3 Prozent auf 26,3 Mrd. US-Dollar zu. Auch in den kommenden Jahren wird weiter mit einem deutlichen Wachstum gerechnet.

Microsoft schmiedet Allianzen mit Adobe und Workday

Für große Aufmerksamkeit sorgte zuletzt die Kooperation mit dem Grafik- und Marketingsoftwarehersteller Adobe Systems. Adobe wird künftig Windows Azure als bevorzugte Cloud-Plattform für Adobe Services wie der Marketing Cloud, Creative Cloud und der Document Cloud ersetzen.

Ein Prestige-Gewinn für Microsoft, ersetzt das Unternehmen damit den bisherigen Adobe-Partner Amazon Web Services (AWS) als Cloud-Provider. Zuvor schon hatte Microsoft mit HP einen Kunden für seine CRM-Software Dynamics CRM Online gewinnen können.

Am Vortag gab Microsoft dann eine weitere strategische Partnerschaft mit dem Cloud-Spezialisten Workday bekannt. Workday gilt als Spezialist für Personal-Management-Software. Ziel der Partnerschaft ist es, integrierte Lösungen für Kunden zur Verfügung zu stellen.

Das heißt, Anwendungen und Funktionen in der Bürosoftware Office 365 sollen künftig mit den Finanz- und HR-Anwendungen von Workday verknüpft werden, um so einen Mehrwert für Anwender zur Verfügung zu stellen.

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