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Die hiesige Filiale des weltgrössten Software-Herstellers verdient viel mit Produkten für den Desktop und den Server. Vermehrt entscheiden sich Kunden aber auch für Cloud-Offerten.

Microsoft-Landesgeschäftsführer Peter Waser wird mit seinem Unternehmen in den nächsten Jahren nur noch wenig Geld mit Betriebssystemen für Arbeitsplatz-PCs umsetzen können. «Zurzeit ist bei 80 Prozent der Schweizer Unternehmen entweder Windows 7 im Einsatz oder der Wechsel auf das neue Betriebssystem steht bevor», sagte Waser an einem Medienanlass am Mittwoch in Zürich. Dieser hohe Anteil neuer Lizenzen ist ein Grund, warum der Country Manager von einem erfolgreichen Geschäftsjahr der hiesigen Niederlassung sprechen konnte. Während Microsoft weltweit 12 Prozent mehr Umsatz erzielen konnte, wuchs die Schweiz um 15,1 Prozent. «IDC sagte für den Schweizer ICT-Markt ein Wachstum von 2,0 Prozent voraus», stellte Waser das Ergebnis den Prognosen aus der neuesten «Swiss IT» gegenüber.

Neben Windows 7 identifizierte der Geschäftsführer die Bürosuite Office 2010 als einen grossen Umsatzbringer. «Bei Office ging die Post ab: eine halbe Million Exemplare haben wir alleine an KMU verkauft», berichtete Waser.

Während die Büro-Software sich weltweit ebenfalls gut verkaufte und einer der grossen Umsatzbringer für den Gesamtkonzern war, konnte sich die Schweizer Dependance insbesondere bei den Dynamics-Unternehmenslösungen auszeichnen: So zähle man heute 50 Prozent mehr Kunden bei den ERP-Produkten Dynamics AX, Dynamics GP und Dynamics NAV. Die Kundenbasis der Kundenbeziehungsmanagement-Software Dynamics CRM will Microsoft hierzulande mehr als verdoppelt haben. Laut Microsoft-Sprecherin Barbara Josef setzen schon 60 Prozent der Neukunden auf die Cloud-Version von Dynamics CRM.

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