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„Wir fokussieren uns zunächst darauf, dass
wir 2008 so abliefern, wie wir es versprochen haben. Und dann
wollen wir unsere Ziele für 2010 erreichen“, sagte der am
Mittwoch zum Co-Chef neben Henning Kagermann ernannte Apotheker der
„Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ/Freitag). SAP will 2008 den
Umsatz mit Software- und softwarebezogenen Dienstleistungen
währungsbereinigt um 24 bis 27 Prozent steigern.
Das von Kagermann ausgegebene mittel- bis langfristige Ziel einer
bereinigten operativen Marge von 35 Prozent sieht Apotheker nicht
als Hypothek. „SAP hat die Fähigkeit, unter idealen
Bedingungen eine Marge von 35 Prozent zu erreichen“, sagte er. Wenn
man aus den jüngsten Zahlen Zukunftsinvestitionen und
Wechselkurseffekte herausrechne, „sind wir von einer
30-Prozent-Marge gar nicht so weit entfernt“.

Die Kunden seien sehr zufrieden damit, dass SAP eine
langfristige Strategie verfolge, sagte Apotheker. „Wir wollen
Innovationen rascher in Marktanteile umsetzen. Wenn uns das
gelingt, werden auch die Aktionäre durch bessere Ergebnisse
profitieren.“ Es gehe darum, aus Innovationen Umsatzvolumen zu
generieren. „Wir wollen uns jetzt so aufstellen, dass wir das noch
effizienter machen können.“ Wie angekündigt werde 2008
das Spitzenjahr bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung
sein, danach wolle SAP mehr davon profitieren.

Vor dem Hintergrund des derzeit schwachen Aktienkurses sagte
Apotheker: „Man muss den Mut haben, richtige Entscheidungen
zugunsten der langfristigen Entwicklung zu treffen.“ Damit
könne man auch dafür sorgen, dass sich der Aktienkurs
über die Zeit verbessere.

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