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Kommentar zur aktuellen Diskussion um die
neuesten Arbeitsmarktzahlen
von Mathias Büttner,
Marketing Manager FrontRange Solutions Deutschland GmbH,
März 2003

Die Angst vor den Jobkillern geht um. Noch ehe die Bundesanstalt
für Arbeit am 3. April wieder die neuen Arbeitsmarktdaten
für März bekannt geben wird, glauben viele schon heute
einen der Hauptschuldigen für die deutsche
Beschäftigungsmisere zu kennen: die Informationstechnologie.
Organisationen wie die Initiative D21 oder auch die Analysten der
Gartner Group sind sich einig und prognostizieren für die
nächsten Jahre einen rapiden Jobabbau – verursacht durch
Internet & Co.

Der Wandel von Everybody’s Darling zum Sensenmann für
Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Deutschland verdankt
die IT dabei ihrem vormals hochgelobten Rationalisierungspotenzial:
Umfangreiche Softwareprogramme ersetzen Buchhalter oder Setzer,
unternehmensweite IT-Lösungen erhöhen die
Produktivität und sparen Personal durch die Optimierung von
Arbeitsprozessen. Und schließlich fördern
leistungsfähige Datennetze die Entstehung virtueller
Unternehmen und lassen teure deutsche Entwickler zunehmend mit
kostengünstigeren indischen Spezialisten konkurrieren.

Zugegeben: Auch wenn jeder Arbeitnehmer in die Pflicht genommen
werden muss und sein Berufsglück selbst schmieden kann, fallen
aufgrund technologischer Innovationen immer wieder Stellen weg oder
es sterben sogar ganze Berufe aus. Trotzdem haftet dem Fortschritt
seit der Industrialisierung zu Unrecht das Prädikat
Jobvernichtungsmaschinerie an. Denn tatsächlich wurden seit
Abschaffung der Webstühle und Einführung von
Industrierobotern viel mehr und neuartige Arbeitsplätze
geschaffen. Und auch wenn in den 80er Jahren die Angst vor dem
Jobkiller Computer einen ersten Höhepunkt erreichte, beweisen
die Statistiken heute, dass die positiven
Beschäftigungseffekte überwogen. Die Arbeit wird durch
Informationstechnologie nicht weniger, sondern verschiebt sich in
andere Bereiche und erzeugt neue Wachstumsfelder. Nicht zuletzt:
Die Arbeitsqualität und Qualifikation hat sich für eine
Vielzahl von Arbeitnehmern entscheidend verbessert; erst durch
Modernisierung und Automatisierung konnten wesentliche
Arbeitsplatz- und Arbeitszeitverbesserungen erreicht werden.

Dass die IT auch heutzutage ein Job-Motor sein kann, zeigt das
Beispiel softwaregestützte Kundenpflege oder neudeutsch:
Customer Relationship Management (CRM). Gerade in wirtschaftlichen
Krisenzeiten sind die Kunden das Kapital jedes Unternehmens und es
ist eine Binsenweisheit, dass es günstiger ist, Bestandskunden
zu binden und zu loyalen Käufern auszubauen, als neue Kunden
zu gewinnen. Mit dem Einsatz einer CRM-Software wie HEAT oder
GoldMine von FrontRange Solutions haben Unternehmen seit Ende der
80er Jahre den Grundstein für die langfristige Bindung
profitabler Kunden gelegt. Doch Software kann nicht die Stimme am
Telefon im Call Center ersetzen oder den persönlichen Kontakt
mit dem Kundenberater in der Filialbank. Und so hat das steigende
Servicebewusstsein der Kunden und der Wandel vieler Firmen zum
Dienstleister nach amerikanischem Vorbild gerade im Servicebereich
viele neue Jobs geschaffen und nährt eine ganze Software-,
Hardware- und IT-Beratungsbranche mit zig tausend
Arbeitsplätzen.

Das Unternehmen
FrontRange Solutions, gegründet 1989, ist ein führender
Anbieter von Vertriebs-, Marketing- und Service-Support-Software.
Die CRM-Lösungen ermöglichen es kleinen und mittleren
Unternehmen die Prozesse im Marketing, Vertrieb sowie Kundenservice
durch Web-basierte Anwendungen zu automatisieren. Mit der
Unterstützung von mehr als 2.000 VARs nutzen bereits über
1.300.000 Anwender in mehr als 130.000 Unternehmen weltweit
Software von FrontRange. Darüber hinaus ist der CRM-Spezialist
international der größte Reseller von Microsofts SQL
Datenbankserver. Der Stammsitz liegt in Colorado Springs, Colorado.
Die Zentrale für den zentraleuropäischen Bereich befindet
sich in Unterschleißheim bei München.

Die Website des Unternehmens ist unter www.frontrange.de verfügbar.