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Langen, 6.04.01 – Eine unabhängige Studie
von TBC Research ergab, dass 62 % der europäischen
Führungskräfte elektronische Handelsgemeinschaften als
Schlüssel für den zukünftigen Geschäftserfolg
ansehen. Die von J.D. Edwards in Auftrag gegebene Studie ist Teil
einer Forschungsreihe zu aktuellen Technnologiethemen und -trends
in Europa. Im Vordergrund stand diesmal der elektronische Austausch
mit Zulieferern und Kunden. Befragt wurden 150 Manager aus
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden,
Spanien und Italien aus den Bereichen Beschaffung, Finanzwesen,
Logistik und Betriebsleitung.
Auf die Frage „Würden Sie sagen, dass in den vergangenen drei
Jahren der elektronische Austausch Ihres Unternehmens mit Kunden
und Zulieferern stark, mäßig oder nicht zugenommen hat?“
gaben 86 % der europäischen Entscheider eine starke bzw.
mäßige Zunahme an. In Deutschland und den Niederlanden
waren 72 % der Befragten der Meinung, dass der elektronische
Austausch in diesem Zeitraum stark zugenommen hat, dicht gefolgt
von Frankreich mit 71 %. In Spanien und Italien ergab sich
ebenfalls eine starke Zunahme von 56 % und in Großbritannien
von 48 %.
Die nächste Frage lautete: „Nutzt Ihr Unternehmen zur Zeit
elektronische Handelsgemeinschaften für die Beschaffung und
den Vertrieb oder ist dies geplant?“
Insgesamt planen 62 % der europäischen Manager die
Einführung von Handelsgemeinschaften bzw. nutzen diese
bereits. Überraschenderweise gaben 36 % an, überhaupt
keine Einführung zu planen, wobei Geschäftsleitung und
Finanzmanager am wenigsten und IT- bzw. E-Commerce-Manger am
meisten Interesse zeigten. Großbritanien, Italien und Spanien
zeigten geringeres Interesse an elektronischen
Handelsgemeinschaften, 30-45 % der Verantwortlichen haben
diesbezüglich auch langfristig gesehen keine Pläne.
Deutschland war auch hier in der Gruppe führend mit 79 %
geplanter Projekte in naher Zukunft.
„Europas führendes Management ist dabei zu begreifen, dass der
elektronische Handel mit Partnern, Zulieferern und Kunden
bedeutsame Veränderungen der bestehenden Geschäftsmodelle
erfordert“ kommentiert Jyoti Banerjee, Chief Executive von TBC
Research, das Ergebnis der Studie. „Unabhängig davon, ob diese
Veränderungen von ihnen neue Einkaufs- und Vertriebsmethoden
wie Handelsgemeinschaften oder elektronische Marktplätze
verlangen – worüber sie sich noch nicht genau im klaren sind –
die Mehrzahl der Führungskräfte zieht es vor, an der New
Economy teilhaben anstatt davon ausgeschlossen zu sein.“
Abschließend wurde gefragt: „Hat das Scheitern so vieler
Internetfirmen im Jahr 2000 das Engagement Ihres Unternehmens in
bezug auf den elektronischen Austausch mit Zulieferern und Kunden
beeinflusst?“ Über das Scheitern der Internetfirmen herrscht
im allgemeinen große Sorge: 75 % der Verantwortlichen waren
unabhängig von der Unternehmensgröße darüber
leicht oder ziemlich besorgt. Sie gaben an, ihre Pläne
weiterhin bestehen zu lassen. Deutschland zeigte sich mit 57 % am
wenigsten beunruhigt. Niederländer und Engländer sind mit
83 % bzw. 79 % über den Niedergang der Internetfirmen ziemlich
besorgt, haben aber strategische Überlegungen bezüglich
des elektronischen Austauschs mit Zulieferern und Kunden
angestellt.

J.D. Edwards (NASDAQ: JDEC, WPKN 90 93 50) ist ein
führender Anbieter kollaborativer Unternehmenssoftware
für Konsumgüter-, Industrie- und Dienstleistungsbranchen.
* OneWorld Xe unterstützt das Management von Unternehmen,
Zulieferketten und Kundenbeziehungen. * Die Software steuert u.a.
Geschäftsprozesse in den Bereichen Front Office, Produktion,
Logistik/ Distribution und Finanzwesen sowie virtuelle
Marktplätze. Das System ist voll internetfähig und
arbeitet auf allen marktrelevanten Technologie-Plattformen. * Die
Lösungen von J.D. Edwards sind bei rund 6.000 Kunden im
Einsatz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Denver, Colorado, USA,
wurde 1977 gegründet. Im Finanzjahr 2000 betrug der Umsatz 1
Mrd. US $.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.jdedwards.de.