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Die Elektroindustrie erweitert ihren Geschäftsradius und plant in den kommenden 24 Monaten weitere Aktivitäten im Ausland. Zudem konsolidiert, erweitert und erneuert sie ihre IT-Systeme vor allem um mobile Lösungen, Kunden-Management- (CRM) und Dokumenten-Management-(DMS)Systeme. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „IT im Mittelstand 2012“, die den aktuellen sowie den zukünftigen Stand der IT-Investitionen mittelständischer Unternehmen in der Elektrotechnik analysiert. Die Studie wurde vom Software-Anbieter Sage Software (www.sage.de/mittelstand) in Auftrag gegeben und durch das Marktforschungsinstitut RAAD Research durchgeführt. Befragt wurden über 160 Finanz- und IT-Leiter der Elektroindustrie im Januar 2012.

Geschäftstätigkeiten im Ausland immer attraktiver

Vor allem die Expansion der Standorte ist ein wesentlicher Trend innerhalb der Elektroindustrie. So plant mehr als jedes fünfte befragte Elektrounternehmen (21 Prozent) innerhalb der kommenden 24 Monate neue Niederlassungen im In- und Ausland. Bereits heute verfügen 71 Prozent der Befragten über internationale Standorte. „Damit steigen die Anforderungen an eine IT-basierte internationale Vernetzung in der Elektroindustrie. Lokale Insellösungen und wenig integrierte Software-Systeme werden hier kaum bestehen können“, meint Franz Bruckmaier, Leiter des Geschäftsbereichs Mittelstand der Sage Software GmbH und verantwortlich für die international ausgerichtete ERP-Lösung Sage ERP X3 (www.sageerpx3.com/ger).

Druckfähiges Bildmaterial zur Grafik „Plant Ihr Unternehmen innerhalb der nächsten 24 Monate neue Niederlassungen/Standorte zu eröffnen (In- und Ausland)?“:

www.sage.de/images/presse/bildarchiv/Grafik_RAAD-Studie_Elektro_Standorte.jpg

IT-Wunschzettel beinhaltet Kunden-Management und Dokumentenarchivierung

Im Hinblick auf die weiter steigenden internationalen Verflechtungen und Beziehungen plant die Elektrobranche vor allem die Einführung von Lösungen für das Kundenbeziehungs-Management (CRM). Momentan organisieren 31 Prozent der Befragten ihre Kundendaten, Historien und Verkaufschancen noch ohne CRM-System. Allerdings streben elf Prozent Neuinvestitionen in diesem Bereich an und weitere vier Prozent planen Erweiterungen oder Ersatz bestehender CRM-Lösungen. „Damit hat ein Großteil der Elektrobranche erkannt, dass Kundenbeziehungen und deren Pflege für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit elementar sind“, so Bruckmaier.

Ein Baustein für mehr Kundenzufriedenheit ist der Einsatz von Dokumenten-Management-Lösungen (DMS). Noch setzen 39 Prozent der Befragten kein DMS-System ein, jedoch planen 19 Prozent dessen Anschaffung. Während 15 Prozent Neuinvestitionen anstreben, wollen vier Prozent bestehende Lösungen ersetzen oder erweitern. „Die elektronische Ablage von Angeboten, Aufträgen und Rechnungen sorgt nicht nur für Kosteneinsparungen bei Papier und Archivierung, sondern auch für eine beschleunigte Informationssuche im Unternehmen. Das erhöht die Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden und Lieferanten, egal ob im Support, Vertrieb oder der Verwaltung“, erläutert Sage-Manager Bruckmaier den Nutzen von DMS.

Business Intelligence: Ungenügende Analyse von Kennzahlen

Trotz hoher Investitionsquoten kristallisieren sich in der Studie auch Defizite heraus. Was die Unternehmenskennzahlen und deren Analyse durch professionelle Business Intelligence-Lösungen (BI) betrifft, gaben 20 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sie Reports nur mit hohem manuellen Aufwand erstellen können oder gar keine Informationen aus ihrer bestehenden IT-Landschaft gewinnen. „Diese Unternehmen arbeiten nicht nur ineffizient, sondern sie haben dadurch auch ein Wissens- und Informationsdefizit“, warnt Bruckmaier und fährt fort: „Für ein agiles Marktverhalten müssen Geschäftsführung und Mitarbeiter schnell und effizient an die relevanten Unternehmensinformationen kommen. Nur so lassen sich die richtigen Entscheidungen treffen.“

Druckfähiges Bildmaterial zur Grafik „Bekommen Sie aus Ihrer bestehenden IT-Landschaft alle Informationen, die Sie für die Erstellung von Reports benötigen?“:

www.sage.de/images/presse/bildarchiv/Grafik_RAAD-Studie_Elektro_Reports.jpg

Mobile Lösungen auch in Zukunft Investitionsfeld

Laut Analysen der Marktforscher setzen bereits heute 69 Prozent der befragten Unternehmen mobile Lösungen zur Unterstützung ihrer Unternehmensprozesse ein. Doch auch künftig gehören mobile Anwendungen zu den wichtigsten Investitionsfeldern in der Elektroindustrie: So geben 34 Prozent der Befragten an, zukünftig weitere mobile Lösungen einsetzen zu wollen. Ganz oben auf der Wunschliste steht die Einführung einer mobiler Lagerlogistik (74 Prozent), gefolgt von mobiler Datenerfassung in der Produktion (39 Prozent) und mobile Lösungen für die Geschäftszahlenanalyse (zehn Prozent).

Kostenloser Download der kompletten Studienergebnisse unter: www.sage-erleben.de. Passwort: elektro2012.

Methodik zur Umfrage „IT im Mittelstand 2012“

Das Meinungsforschungsinstitut RAAD Research befragte im Auftrag von Sage Software im Januar 2012 insgesamt 163 Entscheider aus Finanz- und IT-Abteilungen via Telefoninterviews. Die Teilnehmer äußerten sich zum Status quo ihrer IT-Ausstattung und künftiger Investitionen. Die Mehrheit der Befragten (87 Prozent) sind Mittelständler mit 100 bis 499 Mitarbeitern. Zwölf Prozent der Teilnehmer beschäftigen 500 bis 999 Mitarbeiter und ein Prozent verfügt über eine Belegschaft mit weniger als 100 Angestellten.

Über Sage ERP X3
Die Enterprise Resource Planning (ERP)-Lösung „Sage ERP X3“ der Sage Software GmbH wurde in diesem Jahr mit dem Innovationspreis-IT 2009 ausgezeichnet. Die Lösung adressiert international tätige Mittelständler, die eine länderübergreifende Software benötigen, die auch die jeweiligen rechtlichen und buchhalterischen Anforderungen erfüllt. Die webbasierte ERP-Lösung wurde speziell für international tätige Unternehmen mit 150 bis 2.500 Mitarbeitern entwickelt. Aktuell ist die Lösung in mehr als 35 Ländern verfügbar. Dank der multinationalen Softwareausrichtung unterstützt die Lösung sowohl standortübergreifende Prozesse als auch spezifische Sprachen, Währungen und Gesetzgebungen verschiedener Länder.

Sage ERP X3 wird durch den Geschäftsbereich „Mittelstand“ vertrieben, der durch die Sage bäurer GmbH abgedeckt wird. Diese gehört zu den führenden Anbietern von ERP-Branchenlösungen für Unternehmen des gehobenen Mittelstandes. Spezielle Branchenausrichtungen für den Handel, die diskrete Fertigung und die Kunststoff verarbeitende Industrie runden das Portfolio ab. Die ERP-Produktfamilie bietet Unternehmen eine firmenübergreifende Gesamtlösung, die passgenau auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Branchen zugeschnitten ist. Mit der bäurer open access (BOA)-Plattform setzt Sage bäurer darüber hinaus auf eine durchgängige Unterstützung und Integration von Open-Source-Technologien.Weltweit kann Sage bäurer alleine im Bereich ERP über 1.200 Installationen vorweisen. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen wie IWC Schaffhausen, GRAVIS, A. Lange & Söhne Glashütte, AMAZONE und HTI High Tech Industries.

Sage Lösungen sind genau auf die lokalen Kundenbedürfnisse zuge-schnitten. Sie helfen Kleinunternehmen bis hin zum gehobenen, international tätigen Mittelstand, ihr Geschäft erfolgreicher zu führen. Das Software-Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Produktvielfalt mit hoch integrierten Lösungen für nahezu alle Geschäftsanwendungen. Das Angebot umfasst die Bereiche Warenwirtschaft, Produktion, Finanzbuchhaltung, Geschäftsanalyse, Personalwirtschaft und Kundenmanagement bis hin zu Spezial- und Branchenlösungen. Ein individueller und außergewöhnlicher Service rundet das Angebot ab. Sage hat den Anspruch, mit seinen innovativen Produkten, der langjährigen Erfahrung seiner Mitarbeiter sowie der hohen Qualität seiner Services seine Kunden zu begeistern. Dank der wirtschaftlichen Stärke der weltweiten Sage Gruppe bietet Sage seinen Kunden eine solide und langfristige Zusammenarbeit mit hoher Investitionssicherheit.

Mehr im Internet unter:www.sage.de