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SoftM auf der Systems 2003: Halle B3, Stand
360
Pressekonferenz am 20.10.03 um 17:00 Uhr, Konferenzraum B
12

München, 15. Oktober 2003 – SoftM Suite Financials
unterstützt die Anforderun-gen an die Rechnungslegung nach dem
internationalen Standard IAS/IFRS. Ohne Doppelbuchungen und
Belegredundanz ist die parallele Bilanzierung nach HGB und IFRS
möglich. Diese Funktionalität ist im Leistungsumfang der
Standard-software enthalten.

Bekanntlich sind ab dem Jahr 2005 alle börsennotierten
Unternehmen in den EU-Ländern verpflichtet, nach den
International Financial Reporting Standards (IFRS) – besser
bekannt unter dem bisher häufiger verwendeten Kürzel IAS
(International Ac-counting Standards) – zu bilanzieren. Doch
die Wirkungen der entsprechenden EU-Verordnung vom 11.09.2002
treffen nicht nur börsennotierte Unternehmen und setzen
bereits vor 2005 ein. Im Prinzip sind davon alle Unternehmen
betroffen, die sich am Kapitalmarkt oder bei Kreditinstituten
Finanzmittel beschaffen wollen. So errechnen sich die Kennzahlen,
die bei der Kreditvergabe gemäß Basel II gefordert sind
und heu-te schon häufig angewendet werden, aus dem Abschluss
nach IAS/IFRS. Neben den Kennzahlen des abgelaufenen
Geschäftsjahres sind dabei immer auch die Vergleichs-zahlen
zumindest des Vorjahres bereitzustellen. Weiter verstärkt wird
der Trend zum internationalen Rechnungslegungsstandard in
Deutschland auch durch die Ankündi-gung der Bundesregierung,
die Option zur Anwendung von IAS/IFRS generell allen Unternehmen
anzubieten.

In der Übergangsphase, in welcher einerseits der
HGB-Abschluss noch geltendes nati-onales Recht ist und andererseits
zunehmend die IAS/IFRS-Bilanz gefordert wird, soll-te eine
Rechnungswesenlösung beide Standards unterstützen. SoftM
Suite erlaubt eine zweite Rechnungslegung im Standardsoftwareumfang
– ohne Zusatzmodule. Mit den SoftM Suite
Financials-Anwendungen lassen sich zwei Bilanzierungsarten parallel
abbilden, ohne die Buchhaltung doppelt zu führen. Die Belege
für Geschäftsvorfälle sind dabei nur einmal
vorhanden; in beiden Rechnungslegungen werden entsprechen-de
Kontierungen vorgenommen. Mit dem SoftM Suite Reporting-Tool lassen
sich beide Rechnungslegungen auswerten und die erforderlichen
Kennzahlen generieren.

SoftM Suite unterstützt weitere Anforderungen von IAS/IFSR.
So lässt sich etwa das vom internationalen Standard
favorisierte Umsatzkostenverfahren (UKV) zusätzlich zum in
Deutschland gebräuchlichen Gesamtkostenverfahren (GKV) auf
elegante Art abbilden. Mit dem Reporting-Modul von SoftM Suite kann
aus einer GKV eine UKV generiert werden. Auch in puncto
Kapitalflussrechnung bietet SoftM Suite mit dem Mo-dul Cash Flow
Unterstützung für die von IAS/IFRS bevorzugte direkte
Cash-Flow-Rechnung.

Kommentar von Olaf Bültmann, SoftM Produktmanager
Financials und Business Intel-ligence: “Wir ermöglichen
unseren Kunden einen sanften Übergang zum
Bilanzie-rungsstandard IAS/IFRS. Ohne Doppelverwaltung von Belegen
können SoftM Suite Anwender mit zwei Rechnungslegungen
parallel arbeiten. Der Bedarf an einer solchen Lösung nimmt
schnell zu, vor allem weil die Banken im Zuge von Basel II zur
Beurtei-lung der Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zunehmend
Ratings mit IAS/IFRS-Kennzahlen heranziehen.”

Die SoftM Software und AG, München, ist ein führender
Anbieter von geschäftskriti-schen Anwendungen für
mittelständische Unternehmen. Ergänzend zur
ERP-Standardsoftware SoftM Suite, einer integrierten Lösung
für Financials, Human Re-sources, e-Business, Supply Chain
Management, Customer Relationship Management und Business
Intelligence, bietet SoftM seinen Kunden umfassende
Beratungsleistun-gen. Komplettiert wird das Leistungsangebot durch
das Geschäftsfeld Hardware. Mit 3400 Kunden ist SoftM
Marktführer bei Anwendungssoftware auf der Plattform IBM
iSeries (früher AS/400) im deutschsprachigen Raum. 16
Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich
und Tschechien gewährleisten dabei die nötige
räumliche Nähe zum Kunden.

Weitere Informationen: http://www.softm.com