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07.01.14 Das Set an Tools für Onlinemarketing wird immer größer; vor allem im Bezug auf Datenlieferanten. Integration lautet das Zauberwort, wenn die Architektur im Rechenzentrum kaum zu überschauen ist, oder so viele Systeme im Einsatz sind, dass es Anwendern, CTOs und CIOs schwerfällt, den Überblick zu behalten. Das wird sich ab 2014 beginnen zu ändern.

Marketingverantwortliche werden künftig höhere Technik-Budgets unter ihrer Kontrolle haben. Denn Onlinemarketing-Trends wie Big Data oder Marketing-Automation müssen in technisch hochkomplexe Systeme integriert werden, die Hilfe bei der Bewältigung des explosionsartigen Wachstums von Daten leisten. Die Notwendigkeit nach integrierten Systemen wird sich in den nächsten beiden Jahren verstärkt zeigen. So ist beispielsweise CRM ein Steckenpferd der Vertriebsleitung, während Social CRM in den Kompetenzbereich des Marketings fällt. Um den Wandel von CRM zu Social CRM zu vollziehen, reicht es nicht, bestehende Konzepte weiterzuentwickeln. Es müssen neue her. Denn zu komplex und grundlegend sind die Veränderungen im Unternehmen: Vor der Einführung der Technik muss eine Social-CRM-Strategie erarbeitet, Richtlinien und Prozesse etabliert und die Mitarbeiter geschult werden.

Das können Agenturen nicht, die zwar Marketingprozesse beherrschen, aber an der Technik scheitern. Umgekehrt scheitern die IT-Experten an der Komplexität interaktiven Marketings. Denn künftig sind CRM-Systeme nötig, die soziale Prozesse sowohl außer- als auch innerhalb des Unternehmens dokumentieren.Dazu braucht es übergreifende Strategien, die im Social Web genauso zuhause sind wie im Marketing, im Vertrieb ebenso wie in der IT.

Quelle:http://www.ibusiness.de