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München, 17.Februar 2004. Die SEB AG,
Frankfurt, deutsche Tochtergesellschaft der schwedischen
Skandinaviska Enskilda Banken (SEB), hat sich für den Einsatz
der Finanzlösung Oracle Financials entschieden, um ihr
gesamtes Finanzmanagement zu optimieren. Mit einer Rundumerneuerung
seiner Finanzdaten-Infrastruktur will das Geldinstitut eine
konsistente und transparente Datenbasis für alle anfallenden
Transaktionen schaffen. Das Projekt wurde von der SEB in
Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Deloitte Consulting und Oracle
realisiert.

Die SEB AG betreut in Deutschland eine Million Kunden in 175
Filialen. Mehr als zehn Prozent der Kunden nutzen heute bereits das
Online-Angebot der Bank – konzernweit sind es 1,2 Millionen.
Aufgrund der Vielzahl an umfassenden, zum Teil komplexen
Buchungsprozessen ist das Finanzdatenmanagement eine
Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter. Um die
Prozesse zu vereinfachen und die Datenverwaltung zu optimieren,
entschied sich die SEB AG im Jahr 2001, das bestehende
Finanzzahlenmanagement vollständig zu überarbeiten und in
diesem Zusammenhang auch eine einheitliche Finanzdateninfrastruktur
aufzubauen. Ziel war es unter anderem, die Hauptbücher
(General Ledger) zu konsolidieren, die Datenverwaltung über
Hauptbuch, Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung zu integrieren, das
Reporting insgesamt übersichtlicher und stringenter zu
organisieren sowie die Vielzahl manueller Prozesse drastisch zu
reduzieren und auf IAS vorbereitet zu sein.

Seit Juni 2003 nutzt die SEB AG als zentrales System für
die Bilanzierung Oracle General Ledger, ein Modul der
Finanzlösung Oracle Financials für die effektive
Abwicklung aller Buchhaltungsaktivitäten. Als großer
Datensammler ist das Hauptbuch jetzt in der Lage, alle
Informationen aus 17 geschäftstragenden Systemen der Bank
innerhalb kürzester Zeit aufzunehmen und in aggregierter Form
zeitnah bereit zu stellen. Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der
neuen Lösung ist eine zentrale Buchungsmaschine (Accounting
Delivery Engine), die pro Tag etwa 850.000 Buchungen verarbeitet
und konsolidiert an Oracle General Ledger zur Buchung und
Bilanzerstellung weiterleitet.

Im Vorfeld hatte die SEB AG bereits zwei weitere Module von
Oracle Financials implementiert, nämlich Oracle Accounts
Payables und Oracle Fixed Assets für die Kreditoren- bzw.
Anlagenbuchhaltung. Damit hat das Unternehmen die Voraussetzungen
für das neue Finanzdatenmanagement geschaffen: „Wir haben eine
deutlich höhere Kostentransparenz als vorher“, resümiert
Karsten Weber, Direktor Finance bei der SEB AG. Im Rahmen der
Einführung von Oracle Financials hat das Geldinstitut auch
sein Reporting gesichtet und neu strukturiert. Dabei kommt der
Oracle Financial Statement Generator (FSG) zum Einsatz, der es
möglich macht, Berichte direkt aus den Salden innerhalb des
Hauptbuchs durch die Benutzer zu erstellen.

„Mit dem neuen System haben wir eine ‚Datenautobahn‘
geschaffen, mit der wir unseren Kunden jetzt zeitnah eine
Fülle von Informationen liefern können, wie das in der
Vergangenheit undenkbar war“, fasst der Leiter Financial Systems,
Karsten Weber, zusammen. Im nächsten Schritt geht es nun
darum, die vorhandenen Daten nach individuellen Vorgaben
auszuwerten, um sie zum Beispiel gezielt für Kunden- und
Produktkalkulationen zu nutzen.

Nach eingehender Prüfung der großen Anbieter für
Finanzdienstleistungssysteme entschied man sich, Deloitte
Consulting mit der Gesamtprojektleitung und großen Teilen der
Implementierung zu beauftragen. Zum Auftragsvolumen gehören
neben der Finanzsoftware Oracle Financials – mit den Modulen
General Ledger, Accounts Payables und Fixed Assets – auch die
Infrastruktur-Software mit Oracle Datenbank und Application Server
sowie Oracle Workflow, Oracle Financial Statement Generator und
Oracle SQL Reports.

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