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(Friedrichsthal/Saabrücken, 19.08.2003) Das
im Prime Standard der Deutschen Börse gelistete Softwarehaus
infor business solutions AG sieht erste Anzeichen für eine
wieder steigende Nachfrage im Mittelstandsmarkt. Der ERP-Anbieter
begründet diese Einschätzung damit, dass er in den
letzten beiden Monaten 18 Fertigungsunternehmen als neue Kunden
für seine betriebswirtschaftliche Lösung infor:COM
gewonnen hat. Das Auftragsvolumen alleine der Softwarelizenzen
dieser Projekte beläuft sich auf über 1,8 Millionen
Euro.
Die Gründe für eine Entscheidung zu Gunsten von infor
waren sehr unterschiedlich. So spielte für das
Medizintechnikunternehmen Henke-Sass, Wolf GmbH, das
durchgängige Leistungsspektrum sowie die Verfügbarkeit
auf der iSeries und das Preis-/Leistungsverhältnis eine
wesentliche Rolle. Bei der FEW Blankenburg GmbH wurde die
Mittelstands- und Branchenkompetenz von infor besonders
hervorgehoben. Die Nase vorn hatte infor auch bei der Entwicklungs-
und Produktionszentrum GmbH EPZ. Für das Unternehmen der
Alcatel-Gruppe war, im Hinblick auf Basel II und die damit
verbundenen neuen Rating-Richtlinien, das neue infor-Tool zur
Finanzplanung entscheidend. Die Lösung aus einer Hand und das
Branchen-Know-how für den Stahlbau waren wesentliche Kriterien
für den Zuschlag an infor bei der SIAG Schaaf Industrie
AG.

„Ein ähnlich dynamisches Neukundengeschäft
bestand seit zwei Jahren nicht mehr“, bewertet Prof. Dr.
Joachim Hertel, Vorstandsvorsitzender der infor, die jüngsten
Vertragsabschlüsse. Dennoch übt er sich in
Zurückhaltung. „Unsere Markteinschätzung ist zwar
deutlich optimistischer geworden, aber die Entwicklung muss sich in
den nächsten Monaten zunächst noch stabilisieren. Erst
dann können wir von einer Trendwende sprechen.“ Zudem
sei noch nicht erkennbar, ob die aktuellen Vertriebserfolge der
infor repräsentativ für den Mittelstandsmarkt oder in
erster Linie auf die eigene Produktqualität
zurückzuführen seien. „Im Moment haben wir den
Eindruck, dass wir über unsere ERP-Lösung einen
deutlichen Wettbewerbsvorteil besitzen, weil sie mit ihren
Möglichkeiten zur nachhaltigen Kostenersparnis in den
betrieblichen Prozessen präzise auf die Bedürfnisse der
mittelständischen Fertigungsunternehmen abgestimmt ist“,
verweist Prof. Hertel auf die Entscheidungsgründe der neuen
Kunden. Außerdem habe bei der Wahl von infor die umfangreiche
Branchenkompetenz und hohe Innovationsdynamik des Softwarehauses
eine wesentliche Rolle gespielt.

Zum Hintergrund:
Die infor business solutions AG mit Stammsitz in Friedrichsthal
zählt mit über 3.500 Kunden im Mittelstand zu den
führenden Softwarehäusern in Europa. Das Unternehmen
wurde 1979 gegründet und hat europaweit über 600
Mitarbeiter. Der Umsatz des im Primstandard notiertem Unternehmens
betrug 2002 74,2 Millionen Euro.
infor:COM ist eine betriebswirtschaftliche Komplettlösung, die
alle in einem Fertigungsunternehmen anfallenden Prozesse
unterstützt. infor:COM ist plattformunabhängig und als
Komponentensoftware konzipiert, sodass jeder Anwender sich sein
„Softwarepaket“ individuell schnüren kann. Zum
Angebot der infor AG gehören neben der Standardsoftware auch
spezielle Branchenlösungen, beispielsweise für
Kunststofffertiger, Möbelhersteller, Steinverarbeiter, die
Schmuckindustrie sowie für Automobilzulieferer.

Internet: http://www.infor.de