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IBM hat eine Initiative angekündigt, um
Anwendern der Customer-Relationship-Management-Lösung von
Salesforce.com den Datenaustausch mit anderen on-Premise
betriebenen Business-Applikationen zu erleichtern. Der Weg
führt dabei über die IBM-eigene Websphere-Middleware.

IBM stellt den Salesforce-Kunden das ‚Information Server Pack
for Salesforce.com‘ kostenlos über die AppExchange-Plattform
des Software-as-a-Service-Spezalisten (SaaS) zur Verfügung.
Die Software optimiert die Verbindung zwischen der
Kunden-Management-Lösung und dem Information Server der IBM.
Dieser bildet im Rahmen von IBMs Websphere-Middleware eine
Daten-Management-Plattform, auf der mit Hilfe verschiedener
ETL-Funktionen (Extract, Transform, Load) Informationen zwischen
verschiedenen Quellen und Anwendungen ausgetauscht werden
können.

Das Erweiterungs-Pack für die Salesforce.com-Anbindung soll
dafür sorgen, dass IBMs Information Server besser mit den
Daten aus dem On-Demand-System umgehen kann. Nach Angaben des
Herstellers wird dabei die Verbindung abgesichert, die
Datenübertragung und –transformation automatisiert sowie
die Verwaltung der Metadaten vereinfacht. Jim Welch, Vice President
für IBMs Information Platform and Solutions Division, zufolge
dient die erweiterte Schnittstelle nicht nur der CRM-Integration.
Mit dem Salesforce.com-Pack könne auch die
Salesforce.com-Plattform ‚Force.com‘ besser mit der IBM-Middleware
verbunden werden, zitierte der britische Nachrichtendienst
Computergram den IBM-Manager. Force.com bildet eine SaaS-Plattform,
auf der neben den Salesforce.com-Applikationen auch Partner
On-Demand-Anwendungen betreiben können. Diese
Betriebsplattform gewinnt nach Angaben des On-Demand-Pioniers
zunehmend an Bedeutung. In den zurückliegenden Monaten seien
bereits über die Hälfte aller
Salesforce.com-Transaktionen über Force.com abgewickelt
worden, erläutert Clarence So, Chief Marketing Manager von
Salesforce.com.

Weiter lesen unter:www.computerwoche.de/nachrichten/1852165/