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Frauenfeld/Urdorf, 16. September 2002
Viele Unternehmen schieben den Releasewechsel ihrer ERP-Systeme
häufig auf die lange Bank. Der Grund: Kosten und Zeiten lassen
sich nur schwer einschätzen. Die SLI Consulting AG ermittelt
gemeinsam mit Technology-Beratern von HP in einem „Upgrade Cross
Check“ einen festen Kosten- und exakten Zeitrahmen für den
Releasewechsel und den Systemausbau. In der Schweiz sehen von den
rund 450 Unternehmen, die SAP R/3 einsetzen, mehr als 300 einem
Releasewechel entgegen. Seit der Ankündigung des
Softwareanbieters SAP, alle Releasestände bis 4.6B nur noch
bis zum Jahr 2003 zu warten, stehen viele Informatikleiter vor
einer schwierigen Entscheidung: Releasewechsel auf 4.6C, Umstieg
auf SAP R/3 Enterprise – den Nachfolger von R/3 – oder gleich auf
mySAP.com.
Um die Entscheidung zu erleichtern, bietet die SLI Consulting AG,
Frauenfeld, zusammen mit der HP Hewlett-Packard (Schweiz) AG,
Urdorf, einen so genannten SAP Upgrade Cross Check, kurz UCC, an.
In nur 5 Tagen analysieren die SAP-Experten von SLI die eingesetzte
R/3-Software wie auch Hardware und Infrastruktur. „Jeder
Releasewechsel sollte mit einem Upgrade Cross Check starten, um zu
ermitteln, welche Zeiten und Kapazitäten dafür
beansprucht werden, was an neuen Funktionalitäten hinzukommt
und wo eventuell Eigenentwicklungen in den Standard
zurückgeführt werden können“, so Beat Gut, Director
Products bei SLI. Um auch die Systemlandschaft zu durchleuchten,
sind neben SLI auch Technology-Berater von HP mit vor Ort. Urs
Dannenmann, Business Manager SAP Competence Center bei HP: „Wir
analysieren die gesamte Systemlandschaft des Kunden, von der
Hardware, den eingesetzten PC und der Netzwerk-Infrastruktur bis zu
den Betriebssystemen.“
Kernstück des SAP Upgrade Cross Check ist der Ergebnisbericht:
Er enthält neben einem Vorschlag für die Releasestrategie
eine detaillierte Analyse der SAP-Software, der Schwachpunkte und
Optimierungspotentiale. Dazu einen Vorschlag für die
künftige Systemlandschaft mit einem konkreten Kostenrahmen
für den Releasewechsel. Urs Dannenmann betont: „Der Kunde
bekommt von uns einen Richtpreis über erforderliche Hardware-,
Software und Dienstleistungen und weiss exakt, was ihn das ganze
schließlich kostet.“
„Von technischer Seite aus betrachtet, ersetzt beim Releasewechsel
nur ein neuer Sourcecode den alten, das heisst: technische Upgrades
sind in der Regel problemlos und daher auch kalkulierbar.
Zeitaufwendig hingegen kann das Erfassen und Testen der
Kernprozesse sein – hier lassen sich die meisten Kosten einsparen“,
betont Beat Gut. Accelerators – also Beschleuniger – wie „Reverse
Business Engineer“ (RBE) und Computer Aided Test Tools (CATTs)
sollen laut Beat Gut auch diese Prozesse wesentlich
beschleunigen.

Infokasten (Quelle: SLI Consulting AG)

5 Regeln für einen erfolgreichen Releasewechsel von
SAP-Systemen

  • 1. Mithilfe eines Kurzchecks analysieren, was, wann, wie
    gemacht werden muss
  • 2. Die eigenen Personalressourcen und -kapazitäten exakt
    einplanen
  • 3. Das neue Release sollte möglichst auf einem separaten
    Test- und Qualitätssystem geprüft werden – so vermeidet
    man Störung im Alltagsbetrieb
  • 4. Sämtliche Randbedingungen prüfen: hierzu
    zählen die gesamte Systemlandschaft inklusive Hardware und
    Netzwerk – das Release 4.6 benötigt beispielsweise auf
    PC-Seite mehr RAM und Prozessorleistung
  • 5. Prüfen, wo es möglich ist, in dem neuen Release
    Kundenmodifikationen und Eigenentwicklungen in den Standard
    zurückzuführen

SLI und HP auf der Orbit/Comdex Europe 2002 vom 24. bis 27.
Sept. in Basel in Halle 2, am SAP-Stand A30.

Hintergrund
Die SLI Consulting AG, Frauenfeld/Schweiz, wurde 1991
gegründet und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter in der
Schweiz. Das SAP-Beratungshaus betreut rund 150 Kunden aus der
Konsumgüter- und der Prozess-Industrie, dem Detail- und
Grosshandel sowie der Fertigung. Seit anfang 2002 vertreibt und
implementiert SLI in der Schweiz die SAP-Branchenlösungen
FOODsprint, PHARMAsprint und TRADEsprint des deutschen
SAP-Systemhauses command ag, Ettlingen. Dank aktueller Projekte im
E-Business-Umfeld mit Online Shops, CRM, Portalen, e-Procurement
und Supply Chain Management ist SLI Consulting zu einem der
bedeutendsten SAP-Partner für mySAP.com geworden und geniesst
den Status eines SAP Service Alliance Partners. Die rasche
Einführung von SAP beruht im wesentlichen auf dem von SLI
entwickelten Process Cross CheckTM (SLI-PCCTM) zur schnellen
Ermittlung des benötigten Funktionsumfangs. Zudem bietet SLI
mit dem Portal Benefit Analyzer (PBA) ein Tool an, das eine
Kosten-Nutzen-Analyse von E-Business-Projekten in der
Vorbereitungs- und Entwicklungsphase wie auch die Projektplanung
erlaubt. Ein Netz von Partnerschaften zu SAP, HP, IBM und Compaq
ermöglichen kundenindividuelle Lösungen. In diesem Jahr
wurde das schweizer Beratungsunternehmen mit dem „SAP Quality
Award“ für hervorragende Qualität und
Professionalität ausgezeichnet. (www.sliconsulting.ch). Die HP
Hewlett-Packard (Schweiz) AG ist eine führende globale
Anbieterin von Technologieprodukten, Lösungen und globalen
Dienstleistungen für Unternehmen und Endanwender. Das
Angebotsspektrum umfasst IT-Infrastrukturen, Personalcomputer,
Bildverarbeitung, Druckgeräte sowie Dienstleistungsservices.
Als offizieller, globaler Partner von SAP fokussiert sich HP in
diesem Segment auf die Be reiche IT-Plattform und Endgeräte,
SAP Technology Services sowie SAP Consulting Dienstleistungen
für Portale, CRM und Mobility.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.sliconsulting.ch oder: www.hp.com