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Karlsruhe, 02.12.2009– Der 3. Dezember ist
der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Behinderte
Menschen, kranke Menschen, Menschen, die nur mit
Einschränkungen im Alltag zurechtkommen, sind auf Hilfe
angewiesen. Organisationen wie die Malteser machen ihnen das Leben
einfacher durch Services wie Hausnotruf, Behindertenfahrdienst oder
Menüservice. Damit diese Dienste in Zukunft noch besser und
schneller zur Verfügung stehen, planen und optimieren die
Malteser künftig deutschlandweit die Fahrten mit Software der
Koch Software Consulting GmbH und der PTV AG. So können bald
auch Ad-hoc-Aufträge im laufenden Betrieb bei der Optimierung
der Touren berücksichtigt werden.

Hausnotruf, Behindertenfahrdienst, Menüservice –
für diese Dienste gilt es, Touren zu planen, um behinderten
oder kranken Menschen rasch und zuverlässig zur Seite zu
stehen. Dafür ist eine Vielzahl an Daten nötig.

Für Hausnotrufe sind dies neben den Adressdaten
zusätzlich Daten darüber, wer im Notfall zu
benachrichtigen ist und vieles mehr. Für den Menüservice
muss bei der Planung beispielsweise berücksichtigt werden,
wann das Mittagessen zu welcher Adresse gefahren werden soll, oder
auch ob frisches oder tiefgekühltes Essen bestellt wurde.
Für den Fahrdienst für Menschen mit Behinderung zu
Schulen oder Werkstätten braucht es außer den Adressen
und Zeiten sowie der Anzahl der Personen Informationen über
Spezialanforderungen an die Fahrzeuge und eventuell
zusätzliche Mitarbeiter. Deshalb sind im Programm auch die
Fahrzeugdaten sowie die Ressourcen und weitere relevante
Informationen hinterlegt.

Diese Daten fließen aus den jeweiligen Modulen der
Softwareplattform von Koch in das Modul KFP:TourOpt ein. Damit
lassen sich Fuhrpark- und Stammdaten verwalten, Kalkulationsdaten
hinterlegen und Angebotsunterlagen und Reports für
Ausschreibungen von Schüler- und Behindertenfahrten
erstellen.

Für die straßengenaue Kilometer- und Zeitberechnung
sowie die optimale Auslastung der Fahrzeuge sorgt die integrierte
Tourenplanungssoftware PTV Intertour/Dispatch. Dabei werden die
importierten Adressen mit PTV-Komponenten geocodiert, damit sie bei
der Routenberechnung und Optimierung korrekt berücksichtigt
und auf der digitalen Karte dargestellt werden. Erstmals lassen
sich nun auch sehr kurzfristige Änderungen oder
Neuaufträge bei der Planung berücksichtigen. In solchen
Fällen kann die Tour während des laufenden Betriebs
automatisch neu berechnet werden und der Fahrer erhält die
geänderten Auftragsdaten über sein PDA.

Helmut Stumm, Vertriebsleiter bei Koch Software Consulting,
erklärt: „Unsere Zusammenarbeit mit der PTV AG werden
wir in den kommenden Jahren intensivieren. Zum Beispiel bei der
neuen Software Ambient Assisted Living, einem Assistenzsystem
für Non-Profit-Organisationen, um älteren Menschen
möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben in den eigenen
vier Wänden zu ermöglichen.“

Die Malteser setzen bereits seit vielen Jahren
map&guide-Produkte zur Entfernungsermittlung ein.

Über KFP:NPO

KFP:NPO ist eine Produktlinie speziell für
Non-Profit-Organisationen, um sie bei ihren Geschäftsprozesse
zu unterstützen. Zu den Grundfunktionen zählen
beispielsweise die Verwaltung der Stammdaten, Kostenzusagen und
Verordnungen, Terminserien und Datenwiedervorlagen,
Auftragsverwaltung, oder auch die Leistungsabrechnung.
Zusätzlich bieten verschiedene Module Funktionen, die genau
auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Services
zugeschnitten sind, etwa KFP:MzD für die Verwaltung von
Mahlzeitendiensten, KFP:TrD für Transportdienste aller Art
oder KFP:Hnr zur Verwaltung von Hausnotrufen.

Weitere Infos unter: www.ksc-solutions.de/index.php?q=kfp-npo.

Über PTV Intertour/Dispatch

Die Software unterstützt normalerweise Disponenten bei der
Planung von Teil- und Komplettladungsverkehren im Fernverkehr. Sie
eignet sich vor allem für die Disposition mit beliebig vielen
Be- und Entladestellen, zur automatische Tourenoptimierung von
AB-Verkehren und zur Disposition mit Auftragssplitting (z. B. in
Vorlauf, Hauptlauf, Nachlauf). Dabei werden Faktoren wie
Öffnungszeiten der Kunden und Läger, Lieferbedingungen,
Fahrzeugkapazitäten und -einsatzzeiten sowie die
Fahrzeugeigenschaften berücksichtigt. Die Software minimiert
anfallende Wege sowie die Dauer aller Touren und lastet dabei die
verfügbaren Fahrzeugkapazitäten optimal aus. Wie der
Einsatz bei Malteser Hilfsdienst zeigt, eignet sich die Software
auch für Tourplanungsaufgaben bei Hilfsorganisationen.

Weitere Infos unter : www.ptv.de/software/tourenplanung-und-optimierung/produkte/disposition-fernverkehr