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* Zusammenschluss mit der Heubeck AG von
Aktionären begrüßt
* Umbenennung in FJH AG mit deutlicher Mehrheit von HV
genehmigt
* Altersvorsorgemarkt bietet für FJH großes
Wachstumspotenzial
* Planzahlen für 2003 bestätigt – positiver Verlauf des
1. Quartals

München, 26. Juni 2003 – Die Hauptversammlung des für
Versicherer und Finanzdienstleister tätigen Beratungs- und
Softwarehauses FJA AG (ISIN DE0005130108) hat heute die
Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,70 Euro
beschlossen und folgte damit der Empfehlung von Vorstand und
Aufsichtsrat, die Aktionäre auch in diesem Jahr wieder an der
positiven Geschäftsentwicklung zu beteiligen. Mit einer
deutlichen Mehrheit stimmten die Aktionäre auch der
Umbenennung der FJA AG in FJH AG zu, die einer der
Hauptaktionäre nach dem Zusammenschluss mit der Heubeck AG der
Hauptversammlung vorgeschlagen hatte. Allen übrigen
Tagesordnungspunkten erteilten sie ebenfalls mit großer
Mehrheit ihre Zustimmung.

Zusammenschluss von FJA und Heubeck zur FJH AG
Den Zusammenschluss der FJA AG mit der renommierten
Beratungsgesellschaft für betriebliche Altersversorgung
Heubeck AG bewerteten die Aktionäre positiv. Dieser Schritt
war am 22. Mai 2003 bekannt gegeben worden und wird
rückwirkend zum 1. Januar 2003 wirksam. Mit dem
Zusammenschluss entsteht mit der FJH AG eine Unternehmensgruppe,
die die komplette Wertschöpfungskette von spezialisierten
Softwarelösungen bis hin zu komplexen Beratungsprodukten
für den Versicherungs- und Altersvorsorgemarkt abdeckt. Damit
ist das Unternehmen ideal aufgestellt, um die großen
Wachstumspotenziale im rasch wachsenden Markt der Altersvorsorge
abzuschöpfen. Zugleich erschließen sich FJA mit den
namhaften Industriekunden der Heubeck AG neue Absatzmärkte
für ihre Softwarelösungen. „FJA hat sich schon seit
langem durch solides und nachhaltiges Wachstum ausgezeichnet und
auch die Heubeck AG arbeitet seit Jahren sehr profitabel. Zugleich
ergänzen sich die Geschäftsfelder beider Unternehmen
perfekt, so dass große Synergiepotenziale entstehen.
Mittelfristig rechnen wir daher mit einem zusätzlichen
Wachstum von 5 bis 10 Prozent,“ erläutert Prof. Dr. Manfred
Feilmeier, Vorstandsvorsitzender der FJA AG.

Ein Teil des Kaufpreises wurde mit Barmitteln entrichtet, ein
weiterer Teil mit 570.000 Aktien aus einer genehmigten
Kapitalerhöhung. Diese Aktien gehen an Prof. Dr. Klaus
Heubeck, der damit ca. 7 Prozent der Aktien hält und neben den
beiden Firmengründern Prof. Dr. Manfred Feilmeier und Michael
Junker Großaktionär wird. Neben seiner Funktion als
Vorstand der Heubeck AG wurde er mit Wirkung vom 15. Juni 2003 in
den Vorstand der FJA AG berufen, wo er den Bereich Altersvorsorge
verantworten wird.

Überdurchschnittliches Wachstum 2002 fortgesetzt
Die FJA AG, die seit März 2003 im Auswahlindex TecDAX notiert,
hatte auch 2002 ihr überdurchschnittliches Wachstum fortsetzen
können. In einem insgesamt negativen Umfeld konnte FJA den
Jahresüberschuss nach Steuern um 21 Prozent auf 16,5 Mio. Euro
steigern. Der Anstieg beim EBIT betrug sogar 24 Prozent und lag
damit deutlich über dem geplanten Wachstum von 20 Prozent.

Ergebnis des 1. Quartals 2003 im Plan
Im ersten Quartal konnte FJA in einem weiterhin schwierigen
Marktumfeld das geplante Ertragswachstum von 10 Prozent erreichen.
Damit stieg das Quartalsergebnis nach Steuern auf 3,8 Mio. Euro
(2002: 3,4 Mio. Euro). Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte
sich um 19 Prozent auf 6,6 Mio. Euro (2002: 5,6 Mio. Euro). Das
Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 25 Prozent auf 6,4 Mio. Euro
(2002: 5,1 Mio. Euro) und der Umsatz auf 30,0 Mio. Euro (2002: 29,7
Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2003 geht FJA unverändert von einer
Steigerung des Gewinns um 10 Prozent sowie dem dafür
notwendigen Umsatzwachstum aus.

Neue Produkte und Beratungsangebote
Mit dem Zusammenschluss mit der Heubeck AG liegt der Fokus in den
nächsten Jahren klar auf dem Bereich der privaten und
betrieblichen Altersvorsorge. Dieser Markt bietet aufgrund der
demografischen Entwicklung in ganz Europa und durch den Umbau der
staatlichen Rentensysteme große Wachstumspotenziale. Hier
sollen mit der kombinierten Expertise beider Unternehmen neue
Produkte und Serviceleistungen entwickelt werden.

Daneben wird die bestehende Standardsoftware kontinuierlich
weiterentwickelt und an die aktuellen Entwicklungen im Markt
angepasst. Zusätzlich zeichnet sich auch eine lebhafte
Nachfrage nach neuen Beratungsangeboten für die
Versicherungsbranche ab. Daher werden derzeit Beratungskonzepte
für die Umstellung der Versicherer auf die Bilanzierung nach
IAS und für das Tarifwerk 2004/2005 erarbeitet, im Rahmen
dessen der Garantiezins gesenkt werden soll. Dies wird erhebliche
Auswirkungen auf die Produktlandschaften und die IT-Systeme der
Versicherer haben.

Über FJA:
FJA ist ein führendes Beratungs- und Softwarehaus für die
Finanzdienstleistungsbranche mit dem Schwerpunkt Versicherungen und
Altersvorsorge. Den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit
bilden zum einen die Entwicklung und Implementierung von
Standardsoftware für Versicherer und Altersvorsorgeanbieter,
zum anderen die umfassende Beratung privater, betrieblicher und
staatlicher Auftraggeber in allen Aspekten der Altersvorsorge. FJA
wurde 1980 als Prof. Dr. Feilmeier, Junker & Co., Institut
für Wirtschafts- und Versicherungsmathematik GmbH in
München gegründet. Nach der Umfirmierung in FJA AG wurde
im Februar 2000 der Börsengang an den Neuen Markt der
Frankfurter Wertpapierbörse vollzogen. Seit 1. Januar 2003 ist
das Unternehmen im Prime Standard, mit Wirkung vom 24. März
2003 im Auswahlindex TecDAX notiert. Im Mai 2003 erfolgte der
Zusammenschluss mit dem Altersvorsorgespezialisten Heubeck AG. Die
Umbenennung in FJH AG wurde am 26. Juni 2003 von der
Hauptversammlung beschlossen. Dem Vorstand gehören Prof. Dr.
Manfred Feilmeier (Vorstandsvorsitzender), Rainer Herbers
(Stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Bernd Dexheimer, Prof.
Dr. Klaus Heubeck, Michael Junker, Dr. Thomas Meindl und Dr. Rolf
Schwaneberg an. Die FJA AG beschäftigt an Standorten in
München, Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Zürich,
Wien, Maribor (Slowenien) und New York mehr als 1.000 Mitarbeiter.
Weiter Informationen unter: www.fja.com