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München, 25. November 2016 –So viele neue Aufgaben gab es für die IT wohl noch nie. Viele Unternehmen sind dadurch überfordert und brauchen die Hilfe zuverlässiger Partner. Aber auch diese müssen sich grundlegend verändern, erklärt IT-Full-Service-Provider Consol.

Das Thema Cloud ist noch nicht ausgestanden, schon prasseln neue Herausforderungen in einem nie gekannten Ausmaß auf die Unternehmens-IT nieder. Dazu gehören immer aggressivere Cyber-Attacken, etwa DDoS-Angriffe, die ganze Serverlandschaften in die Knie zwingen. Auch das veränderte Kundenverhalten bereitet der IT Kopfzerbrechen, weil Surfer sich nicht mehr mit mittelmäßigen Apps und langen Wartezeiten zufriedengeben: viele Programme müssen runderneuert werden.

Und dann gibt es noch die berüchtigten Datensilos, Klötze am IT-Bein, die dringend abgeschafft werden müssen, weil sie notwendige Datenanalysen erschweren. Es geht weiter mit den damit einhergehenden Sicherheitssilos, mit Big Data, BYOD, Schatten-IT und IOT, und am Ende steht auch noch die berüchtigte Digitale Transformation an, mit der sich die wenigsten Unternehmen anfreunden können. „All diese Großbaustellen kommen nicht nur in kürzester Zeit auf die IT zu“, erklärt Henning von Kielpinski, Leiter Business Development bei Consol Software in München, „sie müssen auch noch nebenher, also zusätzlich zum ohnehin schon zermürbenden Alltagsbetrieb betreut werden. Kein Wunder, dass viele Unternehmen überfordert sind.“

Sie sind auf die Hilfe zuverlässiger IT-Dienstleister angewiesen, die mit ihrem bisherigen Wissen aber selbst sehr schnell an Grenzen stoßen: „Sie müssen sich – genauso wie der Markt und die Unternehmen – einem grundlegenden Veränderungsprozess unterwerfen“, ergänzt von Kielpinski, „und das ist allein wegen des schieren Umfangs der neuen Wissensbereiche gar nicht so einfach.“

Eine systematische Vorgehensweise kann ihnen helfen, sich zu sortieren, und so rät Consol zu folgenden Schritten:

  • 1. Ziele festlegen. Welche Art von Dienstleistung wollen IT-Dienstleister in welchem Umfang anbieten? Sollen Unternehmen tatsächlich ganzheitlich beraten werden? Was ist die Tragweite, wenn ein solcher Schritt festgelegt wird: Muss etwa investiert werden? Am Ende sollte eine detaillierte Roadmap mit Zielen, Inhalten und Aufwand festgeschrieben werden.
  • 2. Status quo ermitteln. Was sind die bisherigen Stärken des Unternehmens, und welche Bereiche werden bislang abgedeckt: Sicherheit, ERP, Big Data oder Business Intelligence? Wo gibt es, basierend auf der Festschreibung der Ziele, Nachhol- oder Ausbaubedarf?
  • 3. Organisation anpassen. Je nach Ziel muss der IT-Dienstleister seine interne Organisation anpassen: Aufteilung nach Bereichen oder Technologie, möglicherweise Schaffung von virtuellen Teams aus mehreren Bereichen, die den Kunden interdisziplinär begleiten können.
  • 4. Know-how aufbauen. Sollen Prozesse bei Kunden optimiert oder sogar die Grundlagen von neuen Geschäftsideen mitentwickelt werden, ist zusätzliches Know-how notwendig. Sinnvoll sind dabei intensive und regelmäßige Produkt-, Technologie- oder Business-Schulungen.
  • 5. Moderieren lernen. Zur Moderation gehört nicht nur technisches oder formales Wissen, sondern auch die Fähigkeit, eine heterogene Gruppe zu leiten oder gegensätzliche Interessen von Abteilungen zu vereinen – vorrangig bei der Digitalen Transformation. Wer diese Fähigkeiten nicht besitzt, kann sie mit Hilfe von Moderationsspezialisten aufbauen.
  • 6. Personal-Skills aufbauen. Ein externer IT-Dienstleister kann Unternehmen auch dabei unterstützen, ihre Organisation anzupassen: etwa den richtigen Mitarbeiter für die Position eines Chief Digital Officer finden oder Treiber für die Digitale Transformation in den einzelnen Abteilungen identifizieren. Ein gutes Gespür ist dafür Voraussetzung.

„Die Rolle, die IT-Dienstleister spielen, kann gar nicht hoch genug bewertet werden“, so von Kielpinski, „denn letztlich stellen sie das IT-Rückgrat ihrer Kunden dar. Dieser Verantwortung sollten sich die Dienstleister bewusst werden und alles tun, um ihr gerecht zu werden. Dazu gehört auch der eigene Wandlungsprozess.“

Über Consol

Die Consol Consulting & Solutions Software GmbH ist ein Münchener IT-Full-Service-Provider. Zum Lösungsangebot des 1984 gegründeten IT-Dienstleisters mit Spezialisierung auf komplexe IT-Systeme gehören Beratung, Entwicklung, Integration, Monitoring und Testing sowie Betrieb und Wartung. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt das Unternehmen Consol CM, eine Software für das kundenzentrierte Business Process Management.

Zu den Kunden von Consol gehören Großunternehmen wie AOK Bayern, Daimler, Fraport, FWU, Kyocera, Schufa, Telefónica oder UniCredit sowie mittelständische Firmen wie M-net, maxdome, Haribo oder CBR Fashion. Auch öffentliche Institutionen wie die Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur oder die Stadtverwaltungen München und Potsdam setzen auf Lösungen von Consol.

Consol beschäftigt weltweit aktuell rund 260 Mitarbeiter. Das Unternehmen mit Hauptsitz München ist mit eigenen Niederlassungen in Düsseldorf und Nürnberg sowie mit Tochtergesellschaften in Österreich, Polen, den USA und Dubai vertreten. Der Umsatz der gesamten Consol-Gruppe lag im Geschäftsjahr 2014/2015 bei 23,9 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter http://www.consol.de