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FAZ vom 05.12.2000 – Das Softwarehaus will die
Niederlassungen Achen und Dresden schließen und 70 der
derzeit 292 Beschäftigten freisetzen. Damit sollen weiteren
Angaben des Vorstandes zufolge die Kosten um jährlich mehr als
4 Millionen Euro gesenkt werden. Die Gesellschaft reagiert damit
frühzeitig auf das verlangsamte Wachstum ihrer
Absatzmärkte. Zur Zeit stünden liquide Mittel von 12,8
Millionen Euro zur Verfügung, die für Forschung und
Entwicklung sowie das internationale Geschäft eingesetzt
werden sollen. Im ersten Halbjahr 2000 hat Gedys bei einem Umsatz
von 4,2 Millionen Euro einen Betriebsverlust von 4,1 Millionen
ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2001 will der Vorstand die
Verlustzone verlassen.