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Die Ausgaben der Unternehmen für CRM
werden im Jahr 2010 weltweit auf dem Niveau der Vorjahre verharren,
prognostiziert eine aktuelle Gartner-Studie. Wachstum erwarten die
Analysten allenfalls im asiatisch-pazifischen Marktraum.

Das IT-Marktforschungsunternehmen Gartner wirft in seiner
neuesten Studie einen Blick auf die IT-Budgets der Unternehmen im
kommenden Jahr. Danach werden die weltweiten Ausgaben für
Software im Jahr 2010 trotz derzeit insgesamt sinkender IT-Budgets
weltweit um durchschnittlich 1,53 Prozent ansteigen. Im Bereich der
horizontalen Unternehmens-Applikationen, zu denen auch
CRM-Anwendungen zählen, verharren die Ausgaben aber der Studie
zufolge auf dem selben Niveau wie in den Vorjahren. Immerhin 30
Prozent der befragten Unternehmen räumen diesem Bereich aber
einen besonderen Stellenwert ein und planen höhere Ausgaben.
Lediglich im asiatisch-pazifischen Markt erwartet eine Vielzahl an
Unternehmen ein Wachstum für dieses Marktsegment.

Anbieter horizontaler Software-Produkte, die vom Wachstum in
diesen Ländern profitieren wollen, sollten nach Ansicht der
Analysten stark auf die Bedürfnisse der Kunden fokussieren.
Angebote müssten sich an den längerfristigen
Bedürfnissen der Unternehmen orientieren, um so optimale
Voraussetzungen für Wachstum zu schaffen. Anbietern ohne
Präsenz in den Wachstumsmärkten der asiatischen
Schwellenländer empfehlen die Analysten strategische
Partnerschaften. Tieferes Verständnis für
Hintergründe von Kaufentscheidungen

Darüber hinaus könnten laut Gartner-Studie der Erwerb
von ergänzenden Produktfunktionalitäten oder
professionellen Services den Markteintritt erleichtern. So
würden beispielsweise zahlreiche Unternehmen ihre
Wertschöpfungskette straffen, um Kosten zu sparen und ihren
Kundenservice zu verbessern, was höhere Ausgaben für CRM-
und SCM (Supply Chaine Management)-Software erwarten ließe.
In Folge würden diese Kunden aber auch collaborative
IT-Maßnahmen ergreifen, da diese weiter zu einer höheren
Kundenzufriedenheit beitrügen. Grundsätzlich gelte
für Anbieter, dass sie ein tieferes Verständnis für
die Hintergründe von Kaufentscheidungen entwickeln
müssten. Erforderlich sei, schließt Gartner, ein
beratungsorientierter Vertriebsansatz, der die entscheidenden
Aspekte in Business und IT ihrer bestehenden und künftigen
Kunden im Blick behält.

Weiter lesen unter:www.computerwoche.de/software/crm/1902007/