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Das Beratungsunternehmen Gartner Group warnt in
einem Bericht Firmen davor, die E-Procurement-Lösung von Ariba
zu kaufen. Der Grund: Es sei nicht ausgeschlossen, dass der
E-Business-Spezialist in Kürze von einem anderen Unternehmen
übernommen werde.
Potenzielle Kunden sollten sich deshalb derzeit nur dann für
Produkte von Ariba entscheiden, wenn sichergestellt sei, dass sie
durch eine Übernahme des Anbieters nicht in Mitleidenschaft
gezogen würden. Als Käufer kommen laut Gartner in erster
Linie IBM, PeopleSoft und J.D. Edwards in Frage. Ein weiterer
Kandidat sei mit Siebel ein Anbieter von Software für Customer
Relationship Management (CRM).
Dem Bericht der Beratungsfirma zufolge leidet Ariba unter der
schwachen Nachfrage nach Software für E-Business und das
elektronische Beschaffungswesen. Außerdem sei es der Firma
nicht gelungen, ihre E-Procurement-Lösung zu einem Produkt
weiterzuentwickeln, das wichtige Teilbereiche des
Beschaffungsprozesses abbildet, wie Supply Chain Management oder
Supplier Relationship Management. Diese Funktionen könne Ariba
nur hinzufügen, indem es seinerseits Anbieter entsprechender
Produkte übernehme.
Lauren Ames, bei Ariba für die Unternehmenskommunikation
zuständig, widersprach und sagte, dass sich die „Marktchancen
für E-Procurement durchaus nicht verschlechtert“ hätten.
Sie räumte zwar ein, dass die Version 7.0 des
Ariba-Kernproduktes Buyer im vergangenen Herbst mit Verspätung
auf den Markt gekommen sei, aber mittlerweile hätten mehr als
60 Prozent der Nutzer den Umstieg von Buyer 6.x auf die neue
Version vollzogen.

Quelle: www.cwonline.at