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Sun City, Südafrika, 29. September 2003 –
Die Branchenlösung SAP for Mining verbessert die
Geschäftsprozesse bei führenden Bergbauunternehmen wie
Comalco Ltd., Sasol Synfuels International (Pty) Ltd. und Sasol
Mining (Pty) Ltd. Das integrierte Softwareportfolio hilft
Unternehmen, ihre Betriebsabläufe und den Einsatz ihres
Betriebsvermögens – wie Minen und Förderanlagen – zu
optimieren, ihre Kundenbeziehungen und Lieferprozesse zu verbessern
und einen umfassenden Einblick in alle wichtigen Unternehmensdaten
zu gewinnen. SAP for Mining ist einer der Themenbereiche im
Blickpunkt der diesjährigen African SAP User Group Conference
– SAPHILA -, die heute im südafrikanischen Sun City ihre Tore
öffnet.

Das Lösungsportfolio SAP for Mining bietet Anwendungen und
branchenspezifische Funktionen, die Geschäftsprozesse entlang
der gesamten Wertschöpfungskette im Bergbau unterstützen,
von der Erkundung neuer Rohstoffvorkommen, über die
Förderung und Verarbeitung bis zum Endprodukt. Die Lösung
deckt außerdem weitere produktbezogene Geschäftsprozesse
ab, darunter Vertrieb, Marketing, Transport und Kundendienst sowie
die Einhaltung von Sicherheits- und Gesetzesvorschriften.

„Um ihre Profitabilität und das Wachstum zu sichern,
müssen Bergbauunternehmen aus ihren Aktivposten
größtmögliche Wertschöpfung ziehen und ihre
globalen IT-Netze flexibler gestalten“, erläutert Kristian
Steenstrup, Research Vice President bei Gartner Research.
„Gleichzeitig sind sie gefordert, ihre Expansionsstrategie nicht
allein an wirtschaftlichen Maßstäben auszurichten,
sondern auch ökologische und soziale Auswirkungen zu
berücksichtigen. IT-Lösungen müssen all diese
Aspekte einbeziehen – effizientes, unternehmensübergreifendes
Wissensmanagement sowie die gemeinschaftliche Planung von
Produktionsprozessen, Materialien und Kosten. Dann sorgen sie
für mehr Effizienz und Profitabilität sowie langfristige
Wettbewerbsvorteile.“

Strategische Umstrukturierung bei Sasol
Sasol Synfuels International und Sasol Mining, Tochterunternehmen
der weltweit agierenden Mineralölgruppe Sasol Limited (NYSE:
SSL), sind bereits seit acht Jahren SAP-Kunden. Die Unternehmen
setzten jetzt auf die Technologieplattform SAP NetWeaver, um einen
noch größeren Nutzen aus bestehenden SAP-Anwendungen zu
ziehen, die Leistungsfähigkeit von Geschäftsprozessen zu
erhöhen sowie die Systemintegration zu optimieren. So wurde im
Mai 2003 die Implementierung von SAP Enterprise Portal, einer
Komponente von SAP NetWeaver, abgeschlossen. Das Portal wird
derzeit von rund 6.000 Mitarbeitern genutzt. Sasol plant bis Ende
2004 eine Ausweitung auf weltweit über 27.000 Anwender.

Mit einer Systemverfügbarkeit von 99,5 Prozent, fungiert
das Portal als zentrale Schaltstelle für
Geschäftsabläufe und Wissensmanagement: Es eröffnet
den firmenweiten Zugriff auf SAP-Anwendungen für die Bereiche
Finanzen, Produktion, Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz
sowie die Schichtplanung. Das Wissensmanagement in SAP Enterprise
Portal kombiniert mit dem Dokumentenmanagement in mySAP Enterprise
Resource Planning (mySAP ERP) ermöglicht Sasol die Verwaltung
von mehr als zwei Millionen Zeichnungen sowie rund 200 Millionen
Dokumenten. Das Portal bietet eine direkte Schnittstelle zu
Fremdsystemen wie beispielsweise dem Manufacturing Execution System
(MES) und erlaubt so die Überwachung und Steuerung von
Anlagen. Mit dem SAP-Portal haben Anwender, zugeschnitten auf ihren
jeweiligen Aufgabenbereich, sofortigen Zugriff auf alle relevanten,
aktuellen und strukturierten Finanz- und Betriebsdaten. Prozesse
wie das Berichtswesen oder die Unternehmenssteuerung über
Balanced Scorecards laufen nun vollständig papierlos ab.
Betriebsleiter können damit ihre Entscheidungen fundierter und
schneller treffen sowie die Bedarfsplanung besser organisieren.
Dies führt zu mehr Effizienz und weniger
Produktionsunterbrechungen. Dank der SAP-Portaltechnologie ist die
Sasol-Organisation in der Lage, die technische Expertise im
Unternehmen im Interesse größeren Wachstums und
höherer Ertragskraft besser auszuschöpfen. Die
bewährten Prozesse und IT-Infrastrukturen sowie die umfassende
Wissensbasis erleichtern darüber hinaus eine schnelle
Inbetriebnahme und Integration von Standorten, die neu erschlossen
oder zugekauft werden.

Comalco integriert globale Organisation
Comalco, ein Tochterunternehmen von Rio Tinto und ein bedeutender
Anbieter von Bauxit, Aluminiumoxid und Reinaluminium, hat im
November 2002 nach nur sechs Monaten die Einführung von SAP
for Mining erfolgreich abgeschlossen. Die Lösung wird
eingesetzt, um die Produktions- und Finanzprozesse an verschiedenen
Standorten in einem einzigen System zu harmonisieren. Drei
Schmelzbetriebe in zwei Ländern arbeiten jetzt wie ein
einziges Werk, da sämtliche Abläufe in den Bereichen
Finanzen, Produktion und Logistik, darunter Verkauf, Vertrieb,
Preiskalkulation und Transport zusammengeführt wurden. Derzeit
wird SAP for Mining von 3.000 Anwendern genutzt. Bis zum
nächsten Monat werden weitere 1.000 Mitarbeiter aus den
Bereichen Bergbau und Raffinerie an das neue System
angeschlossen.

„Wir haben unsere alten Systeme so weit ausgereizt wie nur
möglich. Aber um unsere Wachstumsstrategie weiter zu
unterstützen und die notwendige Prozessoptimierung
einzuleiten, benötigten wir eine neue Lösung“,
erklärt Phillip Strachan, Chief Financial Officer bei Comalco.
„Nach einer Implementierungsphase von gerade einmal sechs Monaten,
von der Projektdefinition bis zur Inbetriebnahme, zeigt die
Einführung der mySAP Business Suite bereits erste Erfolge,
sowohl intern als auch bei unseren Kunden. Sie erhalten jetzt einen
besseren Service und schnellere Lieferungen. SAP hat uns geholfen,
die Standardisierung und Synchronisierung unserer
Geschäftsprozesse über verschiedene Standorte hinweg
voranzutreiben. So sind wir jetzt hervorragend gerüstet, um
unsere Position im globalen Aluminiummarkt zu festigen und weiter
auszubauen.“

„SAP arbeitet mit den weltweit führenden Bergbauunternehmen
zusammen und ist auch weiterhin bestrebt, Kunden der
Rohstoffindustrie maßgeschneiderte Lösungen zu liefern,
die wirtschaftlich nachhaltigen Erfolg fördern“, kommentiert
Nils Herzberg, Senior Vice President für Manufacturing
Industries bei SAP. „Unsere umfassenden Branchenkenntnisse
resultieren aus zahlreichen Entwicklungspartnerschaften und
erfolgreichen Implementierungen. Aufbauend auf der
leistungsfähigen SAP NetWeaver-Plattform und dem umfassenden
Funktionsspektrum von SAP for Mining, nutzen wir dieses Wissen
für die Entwicklung ausgereifter Geschäftsanwendungen,
die den speziellen Anforderungen dieser Industrie gerecht
werden.“

Weitere Informationen zu SAP for Mining sind im Internet zu
finden unter:
www.sap.com/solutions/industry/mining/
Weitere Informationen zur SAPHILA sind im Internet zu finden
unter:
www.saphila.co.za/

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit
führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Angebot der
SAP umfasst die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite,
Technologielösungen für die
unternehmensübergreifende Integration von
Geschäftsprozessen sowie Standardsoftware für den
Mittelstand. Darüber hinaus unterstützt SAP mit 23
Branchenlösungen industriespezifische Kernprozesse. Damit sind
Unternehmen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie
mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren
und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu
verbessern. Mehr als 13 Millionen Anwender in über 20.000
Unternehmen setzen SAP-Lösungen in mehr als 120 Ländern
ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit
drittgrößte unabhängige Softwareanbieter mit
Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr
2002 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,4 Mrd. Euro.
Derzeit beschäftigt SAP über 28.900 Mitarbeiter, davon
rund 12.500 in Deutschland.

Weitere Informationen unter: www.sap.de