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München, 13. November 2003 – Der Vorstand
des im TecDAX notierten Beratungs- und Softwarehauses FJH AG hat
über die von ihm beauftragte Anwaltskanzlei die Anzeige
erhalten. Eine vollständige Akteneinsicht wurde wegen der noch
laufenden Ermittlungen jedoch nicht gewährt. Nach eingehender
Prüfung der anonymen Anzeige, in der unter anderem der Vorwurf
der Falschbilanzierung gegen die Vorstände und den
Wirtschaftsprüfer des Unternehmens erhoben wird,
äußerte sich Prof. Dr. Manfred Feilmeier, Vorsitzender
des Vorstands: „Die in der Anzeige enthaltenen Vorwürfe gegen
uns entbehren jeglicher Substanz und sind vollkommen
unberechtigt.“

Um den zentralen Vorwurf der Anzeige zu widerlegen, dass der
Bilanzposition „Forderungen“ keine Aufträge zu Grunde
lägen, wird die FJH AG der Staatsanwaltschaft Anfang der
kommenden Woche eine detaillierte Aufstellung über die
vorliegenden Aufträge, die in die Forderungsposition
eingeflossen sind, vorlegen. Das Unternehmen hat der
Staatsanwaltschaft in allen Punkten volle Kooperation und
Unterstützung bei ihren Untersuchungen zugesagt.

Der Vorstand der FJH AG begrüßt ausdrücklich,
dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz
BAFin, die Kursentwicklung vom 7. November 2003 auf mögliche
Kursmanipulationen untersucht, da dem Unternehmen und seinen
Aktionären damit ein erheblicher Schaden zugefügt worden
ist. In der Presse und im Markt war in den letzten Tagen wiederholt
ein Zusammenhang hergestellt worden zwischen Leerverkäufen und
der anonymen Anzeige.