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Orlando, Florida, 16. Juni 2003 – Anlässlich
der SAPPHIRE gab SAP heute bekannt, dass Novartis, ein weltweit
führender Hersteller von Pharma- und Gesundheitsprodukten,
zukünftig das Lösungsportfolio SAP for Pharmaceuticals
einsetzen wird. Mit dem Portfolio der SAP, das Anwendungen der
mySAP Business Suite umfasst, will Novartis Legacy-Systeme an
über 50 Standorten rund um den Globus ersetzen. Ziel ist es,
im Rahmen der globalen Unternehmensstrategie, Mitarbeiter,
Geschäftsprozesse, Informationen und IT-Systeme in allen
Niederlassungen zusammenzuführen. Damit soll höhere
Effizienz in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Verwaltung
und Personalwesen, Produktion sowie Logistik- und
Lieferantenmanagement erreicht werden. Im Zuge der stufenweisen
Einführung von mySAP Business Suite-Lösungen, will
Novartis Integrations- und Betriebskosten nachhaltig
reduzieren.

„Unsere Wahl fiel eindeutig auf mySAP Business Suite, da sie im
Vergleich zu einer Einzellösung deutlichen Mehrwert bietet,
insbesondere in Bezug auf Skalierbarkeit und Flexibilität“,
erklärte Peter Sany, Corporate CIO bei Novartis. Henning
Kagermann, Vorstandssprecher der SAP, ergänzte: „Für
Novartis ist ein langfristiges, strategisches Engagement
unverzichtbar. SAPs Branchenerfahrung und unser innovatives
Lösungsportfolio werden dem Unternehmen helfen, kurzfristige
Ziele schnell zu erreichen. Gleichzeitig ebnen wir den Weg für
die zukünftige Expansion und Integration weiterer
Lösungen, wenn dieser Bedarf entsteht.“ Die SAP-Anwendungen
helfen, Fertigungs-, Logistik- und Personalprozesse zu
vereinheitlichen. So kann Novartis die Zusammenarbeit im weltweiten
Lieferantennetz verbessern, transparente Geschäftsprozesse
schaffen und die Effizienz der globalen Organisation steigern.

Die Schweizer Novartis mit Sitz in Basel, beschäftigt
weltweit mehr als 77.200 Mitarbeiter in über 140 Ländern.
Das Unternehmen nutzt bereits seit mehreren Jahren SAP-Software
für ERP sowie Finanz- und Kostenrechnung. Jetzt setzt Novartis
eine weitere Harmonisierung der IT-Landschaft mit Hilfe von
Lösungen aus der mySAP Business Suite um, speziell mit mySAP
Human Resources (mySAP HR), mySAP Supplier Relationship Management
(mySAP SRM) und mySAP Supply Chain Management (mySAP SCM). Mit den
industriespezifischen Funktionen von SAP for Pharmaceuticals
optimiert Novartis nicht nur ihre Logistikprozesse, sondern
entspricht vor allem den hohen Auflagen der U.S. Food and Drug
Administration zur elektronischen Datenspeicherung und digitalen
Signatur (21 CFR Part 11).

Mehr Effizienz im Personalwesen
Die Geschäftsbereiche Pharma und Consumer Health beginnen mit
der weltweiten Einführung von mySAP HR in den USA und der
Schweiz, wo das Legacy-System des Unternehmens durch ein
einheitliches Personalmanagement – Human Capital Management (HCM) –
ersetzt wird. Auf Basis dieser HCM-Plattform werden administrative
Prozesse, Transaktionen und Arbeitsabläufe standardisiert.
Ergänzend dazu werden mit dem SAP Business Information
Warehouse (SAP BW) regionale und globale Berichte und Analysen in
ein unternehmensweit gültiges Format überführt und
somit die Personalwirtschaftsprozesse zusätzlich gestrafft.
Die Personalleiter bei Novartis erhalten webbasierten Zugang zu
Manager Self Services (MSS), die Prozesse in der
Mitarbeiterbeurteilung und weltweiten Gehaltsplanung weitgehend
automatisieren. Novartis-Mitarbeiter können über Employee
Self Services ihre eigenen Personaldaten, beispielsweise
Leistungsprofile, pflegen sowie Kontobewegungen und
Gehaltsabrechungen einsehen. Dank dieser Entlastung bei der
Personaldatenverwaltung können sich Personalabteilungen
anderen, wichtigeren Aufgaben widmen. Das Talent Relationship
Management eröffnet Personalleitern weltweit Zugriff auf einen
zentralen Datenpool, der qualifizierte Job-Kandidaten nach
einheitlichen Kriterien beurteilt. Mit dieser Funktionalität
von mySAP HR kann Novartis offene Positionen im Unternehmen schnell
und effizient besetzen.

Bessere Lieferantenbeziehungen
Der Geschäftsbereich Consumer Health wird so genannte Self
Services auch für die Materialbeschaffung einsetzen, um
Prozesskosten zu senken und Bearbeitungsfehler zu vermeiden. Ziel
ist es, die Zuverlässigkeit bei Lieferterminen und
Bestellmengen zu erhöhen, die Zusammenarbeit mit
Handelspartner zu verbessern und im Zuge dessen die Anzahl der
Schnittstellen für den Dokumentenaustausch zu reduzieren. Im
OTC (Over-The-Counter)-Geschäft vereinheitlicht ein
webbasiertes Lieferantenmanagement die Zusammenarbeit mit
Zulieferfirmen. Sie stützen sich auf Self Services-Funktionen
von mySAP SRM sowie die SAP Exchange Infrastructure (SAP XI). Um
die Transparenz in der weltweiten Produktion und in Lieferketten zu
erhöhen, nutzt Novartis die Komponente SAP Advanced Planning
& Optimization (SAP APO) von mySAP SCM. Sie steuert
unternehmensweite Nachfrage- und Beschaffungsprozesse für
Arznei-Wirkstoffe und fertige Arzneimittel. Damit kann Novartis
Planungs- und Prognosezyklen verkürzen, die Lagerhaltung
reduzieren und die Gesamtkosten in der Beschaffung senken.

Auf der SAPPHIRE 03, die vom 16. bis 18. Juni in Orlando,
Florida, stattfindet, präsentiert Novartis, wie die
SRM-Lösung von SAP hilft, die lieferantenbezogenen
Geschäftsprozesse zu verbessern, insbesondere Aspekte der
Lohnfertigung und Chargenverfolgung sowie den Austausch von
Planungsdaten und Frühwarnprozesse.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit
führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Angebot der
SAP umfasst die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite,
Technologielösungen für die
unternehmensübergreifende Integration von
Geschäftsprozessen sowie Standardsoftware für den
Mittelstand. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihre
Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden und Lieferanten
erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung
maßgeblich zu verbessern. Mehr als 13 Millionen Anwender in
19.600 Unternehmen setzen SAP-Lösungen in über 120
Ländern ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der
weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter
mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im
Geschäftsjahr 2002 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von
7,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 28.600
Mitarbeiter, davon rund 12.500 in Deutschland. Weitere
Informationen unter: www.sap.de