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Karlsruhe, 13.01.2009– Wie
umweltfreundlich sind die deutschen Logistikunternehmen?
Unternehmer, die im Wettbewerb beim Thema Umwelt punkten wollen,
können demnächst ihre tatsächlichen
Schadstoffemissionen für jeden einzelnen Transport belegen.
Denn die PTV AG bringt die erste Routenplanungssoftware auf den
Markt, die auf Basis von Routen den Ausstoß von Schadstoffen
berechnet. Dazu gehören außer Kohlendioxid (CO2)
zahlreiche weitere Emissionen. Die neue Version von map&guide
professional ist ab März 2009 beim Hersteller
erhältlich.

Im Logistikgewerbe zählt nicht nur der beste Preis.
Klimaschutz ist ein Thema, das alle interessiert. Aber einfach nur
zu behaupten, man lege Wert auf umweltfreundliche Transporte,
genügt nicht – man muss es auch nachweisen können.
Verkehrsoptimierer PTV hat nun erstmals eine fundierte
Emissionsberechnung in seine Software integriert. Mit map&guide
professional 2009 erhalten Logistikunternehmer einen umfassenden
Überblick über den Schadstoffausstoß ihrer
Fahrzeuge. Und wenn die Emissionen im Vergleich zur Konkurrenz
niedriger ausfallen, hat das Unternehmen ein wertvolles Argument,
um sich positiv von seinen Wettbewerbern abzuheben.

Kohlendioxid (CO2) ist der Schadstoff, der den stärksten
Reglementierungen unterliegt. Zusätzlich lassen sich mit der
PTV-Software, neben dem Kraftstoffverbrauch, auch Emissionen von
Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoff (HC), Stickoxid (NOx),
Partikeln (PM), Schwefeldioxid (SO2) und verschiedenen weiteren
Schadstoffen berechnen.

Zur exakten Kalkulation muss der Nutzer die Parameter für
die betreffenden Fahrzeuge korrekt eingeben. Für die
Berechnung verwendet die Software unter anderem die
Transportklasse, das Gewicht, die Emissionsklasse, die
Kraftstoffart und die Angabe, ob ein Partikelfilter eingebaut ist.
Die Emissionswerte lassen sich an verschiedenen Stellen ausgeben:
in der Routenzusammenfassung, als separater Reiter in der Wegliste
und als Emissionsreport im Druck. Überall dort sieht der
Nutzer eindeutig, wie es um den Schadstoffausstoß der
einzelnen Fahrzeuge bestellt ist, und kann gegebenenfalls
Maßnahmen treffen, um die Emissionen weiter zu senken.

Die Datenquelle ist das HBEFA 2.1, das Handbook Emission Factors
for Road Transport von der INFRAS AG in Bern. Beauftragt wurde es
von den deutschen, österreichischen und schweizerischen
Umweltbundesämtern. Die wichtigsten Grundlagen sind die im
Auftrag der Umweltbundesämter durchgeführten
Messprogramme. Dazu wurden im Sekundentakt die Emissionen von Pkws
(direkt an Fahrzeugen auf der Straße) und Lkws (auf dem
Rollprüfstand) gemessen sowie das Fahrverhalten mit
unterschiedlichen Fahrern und Fahrzeugen aufgezeichnet. Daraus
ergeben sich Fahrkurven, die zu den verschiedenen
Verkehrssituationen in Beziehung gesetzt werden. Hieraus lassen
sich schließlich die Emissionsfaktoren für die einzelnen
Fahrmuster und Verkehrssituationen herleiten.

Die PTV hat einen Vertrag mit dem deutschen Umweltbundesamt und
nutzt diese offiziellen Daten für die neue Version des
Transportroutenplaners. map&guide ist in Deutschland und den
Niederlanden die Standardsoftware, um kostengünstige Routen zu
planen. Da das HBEFA als Richtschnur für die Berechnung von
Emissionen gilt, entsteht durch das Zusammenspiel von Software und
HBEFA der erste Standard, um routenbezogen Emissionen zu
ermitteln.

Hier finden Sie mehr zum Thema map&guide: www.mapandguide.de/Routenplanung.MapGuide?ActiveID=1011