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05.06.2001
Aufgrund der typischen saisonalen Zyklik des Geschäftes fallen
die Ergebnisse von Softwareunternehmen im ersten Quartal
traditionell schlechter als im Gesamtjahresverlauf aus,
erklärte der ERP-Lösungsanbieter Bäurer AG
vorsorglich bei der Veröffentlichung der Ergebnisse für
das 1. Quartal 2001. Im gleichen Atemzug gibt sich das Unternehmen
aber auch selbstbewusst: „Die Bäurer AG hat in den
ersten drei Monaten 2001 einen konsequenten Konsolidierungsprozess
eingeleitet.“
Doch dies hat sich noch nicht so richtig im Gewinn
niedergeschlagen: Das EBIT belief sich auf minus vier Millionen
Euro, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres lediglich
ein Minus von 3,3 Millionen Euro zu Buche schlug. Dagegen konnte
das Unternehmen den Umsatz um 46,8 Prozent von 13,3 Millionen Euro
auf 19.6 Millionen Euro steigern. „Die bereits in den
nächsten Monaten spürbare Wirkung des eingeleiteten
Konsolidierungsprozesses dürfte dafür sorgen, dass das
Planziel eines positiven EBIT von sieben Millionen Euro für
das Gesamtjahr 2001 erreicht wird“, hofft die Bäurer AG. Das
Unternehmen unterscheidet sich nicht von anderen Herstellern, wenn
es darum geht, wie dieses Ziel zu erreichen ist: Entlassungen,
Schließung und Zusammenlegung von Standorten sowie die
Reduzierung der Verwaltungskosten.

Quelle: ComputerPartner Newsletter vom 05.06.2001