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München, 08. Mai 2001 – Die ZHG mbH,
ein Unternehmen der Markant Firmengruppe mit Sitz in Offenburg,
führt SoftM Suite in allen Bereichen der Warenwirtschaft ein.
Nach Projektstart im April ist der Echtbetrieb für Anfang
November geplant. Das Auftragsvolumen beträgt ca. 2,3 Mio.
Euro, wovon etwa 1,5 Mio. auf Software und Beratung sowie rund 0,8
Mio. auf Hardware und Systemtechnik entfallen.

Basiskriterium bei der Auswahl der Software war die
vollständige Integration der Module aus Einkauf, Vertrieb,
Logistik und Kostenrechnung. Denn die Handelskooperation, die
Zentralregulierung und Einkauf für fast ein Fünftel des
deutschen Lebensmitteleinzelhandels abwickelt, will mit der
Softwareerneuerung die Abläufe durchgängig und
übergreifend auswertbar gestalten. Eine solche Transparenz
lässt sich mit dem bisherigen System, das sukzessive aus
Einzellösungen entstand, nicht realisieren.

Außerdem sollen viele bisher manuell ausgeführte
Tätigkeiten, insbesondere im Einkauf, durch das neue System
automatisiert werden. Im Vertrieb geht es darum, die Angebots- und
Auftragsabwicklung zu optimieren. Im Bereich der Logistik ist ein
Mehrplatzlager mit chaotischer Verwaltung einzubinden. Auch das
Verarbeitungsvolumen ist beträchtlich: Rund 1000 Lieferanten
und ca. 100 Kunden mit insgesamt etwa 20.000
Einzelhandelsgeschäften sind zu managen.

Weitere zentrale Anforderungen an die Standardsoftware:

  • Automatische Bedarfsplanung
  • Einbindung von Lieferanten und Kunden über EDI
  • Durchgängiges Informationssystem
  • Berichtswesen mit zentralen Kennzahlen für das
    Management
  • Euro- und Fremdsprachenfähigkeit
  • Office-Integration
  • Intuitive Bedienung
  • Integrierte e-Business-Anwendungen

Controlling-Leiter Karim Roth, der für das
Einführungsprojekt verantwortlich ist, bringt die mit SoftM
Suite verbundene Zielsetzung auf den Punkt: “Wir wollen
unsere Geschäftsabläufe zukunftsorientiert und dynamisch
abbilden.” Anfang November wird bei der ZHG ein
Komplettsystem von SoftM im Einsatz sein; denn im Bereich der
Finanzbuchhaltung wird bereits seit Anfang der 90er Jahre mit
SoftM-Software gearbeitet.

Paralleler Einsatz verschiedener Frontends
Wichtig war für die Offenburger auch die Option, neben
Hostdialogen, wie sie bisher in der Fibu im Einsatz sind, ebenso
Windows-Clients verwenden zu können, die mit Office-Programmen
wie MS Word und Excel integriert sind. Mit der neuen
Produktgeneration SoftM Suite, die seit Mitte April ausgeliefert
wird, kön-nen verschiedene Frontends – Hostdialoge,
Windows-Clients und Browser-basierte Oberflächen – parallel
genutzt werden. Alle Frontends greifen auf die gleichen Daten und
Programme zu, die auf dem Server liegen. Je nach Anwendung bzw.
Benutzer lässt sich die optimale Oberfläche wählen.
Zu etwa gleichen Teilen werden die insgesamt rund 280 User des
SoftM-Systems bei ZHG/Markant künftig mit Hostdialogen bzw.
Windows-Clients arbeiten. Die Internet-Frontends können in
späteren Projektschritten im Zusammenhang mit
e-Business-Anwendungen zum Einsatz kommen.

Bei der ZHG erneuert SoftM auch die IT-Infrastruktur mit einem
zentralen Server der IBM iSeries-Familie, einer Reihe neuer PCs und
einer Terminal-Server-Umgebung. Die Client-Komponente von SoftM
Suite wird auf PC-Servern mit Citrix Metaframe eingerichtet. Dies
hat den Vorteil, dass die Programme ebenso wie spätere Updates
nur auf den Terminal-Servern und nicht auf den einzelnen PCs zu
installieren sind.

Über 60 Mrd. DM Außenumsatz
Die Markant Handels und Service GmbH ist eine Handelskooperation
mit der Zielsetzung, die Eigenständigkeit des
mittelständischen Handels zu sichern. Zu den angebotenen
Services zählen Einkauf, Zentralregulierung, Bürgschaft,
Logistik, Marketing, Kommunikation und Finanzierungen. Als
Einkaufsverband führt Markant die Potenziale vieler
Groß- und Einzelhandelsunternehmen zusammen. Die ca. 100
Mitglieder – darunter auch einige der großen Filialketten wie
zum Beispiel Lidl & Schwarz, Wal-Mart, dm und Schlecker –
verfügen über 20.000 einzelne Geschäfte (Outlets).
Mit einem Außenumsatzvolumen von über 60 Mrd. DM
repräsentieren die Markant-Mitglieder einen Anteil von etwa 18
Prozent am Gesamtumsatz des deutschen Lebensmittelhandels.

Innerhalb der Markant Gruppe hat die Zentrale
Handelsgesellschaft ZHG mbH die Aufgabe, den Mitgliedern der
Handelskooperation preiswerte Produktalternativen anzubieten. Dies
geschieht auf der ganzen Bandbreite des Sortiments, von
Haushaltswaren und Lebensmitteln bis zu Düngemitteln und
Insektiziden. Dabei übernimmt die ZHG neben dem Handling der
Beziehungen zwischen dem Einzelhandel und den Lieferanten auch
logistische Dienste. Ein zentrales Lager in Worms und ein weiteres
in Hamburg bilden die logistische Basis, von der aus die Mitglieder
beliefert werden.

Die SoftM-Gruppe mit der SoftM Software und Beratung AG als
Zentrale und Entwicklungszentrum in München ist ein
führender Anbieter von geschäftskritischen Anwendungen
für mittelständische Unternehmen. SoftM bietet seinen
1.400 Kunden ergänzend zur Standardsoftware umfassende
Beratungsleistungen an. 16 Standorte in Deutschland,
Österreich, der Schweiz und Tschechien gewährleisten
dabei die nötige räumliche Nähe. Komplettiert wird
das Leistungsangebot durch das Geschäftsfeld Hardware. Im
Geschäftsjahr 2000 verzeichnete der SoftM-Konzern einen Umsatz
von 88,9 Mio. DM. Seit dem 21. Juli 1998 ist die SoftM-Aktie am
Neuen Markt der Frankfurter Börse notiert.

Weitere Informationen: http://www.softm.com