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München,Juni 2009– Zahlreiche
Einsparungspotenziale in kleinen und mittleren Unternehmen bleiben
ungenutzt. Das zeigt das Gesamtergebnis des Online-Checks
„Kostensenkung“ auf www.entscheiderkompass.de. Von
Februar bis April 2009 haben dazu rund 1.200 Entscheider ihre
Unternehmen auf Kostentreiber untersucht. Die größte
Kostenfalle liegt dabei in nicht effizienten Prozessen. Diese
verzögern die Reaktionsfähigkeit, verlängern
Entwicklungszyklen, verlangsamen die Time-to-Market und erfordern
einen hohen Administrations- und Verwaltungsaufwand.

Konzepte wie Outsourcing, Managed Services oder
Software-as-a-Service (SaaS)-Lösungen werden von der
Zielgruppe kaum oder sehr wenig in Betracht gezogen. Dadurch
verschenken mittelständische Unternehmen Möglichkeiten
zur Optimierung und Kostensenkung, so ein weiteres Ergebnis der
Befragung. „Die Unternehmen wissen, wo ihre Kostentreiber
versteckt sind“, sagt Alexander Woelke,
Geschäftsführer der Woelke von der Brüggen GmbH und
Betreiber des Portals. „Und sie erkennen, dass durch eine
Verbesserung der IT-gestützten Prozesse enorme Einsparungen
realisiert werden können. Jedoch scheuen sie die notwendigen
Investitionen und verkennen die Chancen von Finanzierung oder
Outsourcing. Dabei kann letzteres die Investitionssummen wesentlich
reduzieren und kalkulierbar machen. Es besteht jedoch noch eine
grundsätzliche Skepsis gegenüber dem Auslagern von
IT.“

Bei 83 Prozent der Unternehmen hapert es an reibungslosen
Prozessen

Besonders die manuelle Verwaltung und Wartung der
IT-Infrastrukturen verursacht in den Unternehmen hohe
Prozesskosten. Bei lediglich einem Fünftel läuft das
Management der Infrastruktur weitestgehend automatisiert ab. Rund
70 Prozent haben dringenden Nachholbedarf, da sie entweder
Prozessbrüche manuell überbrücken müssen (47
Prozent) oder weder eine Standardisierung noch eine Automatisierung
von Geschäftsprozessen vorhanden ist (23 Prozent). Auf die
Frage, ob Unternehmen gezielt in die Verbesserung ihrer
IT-gestützten Geschäftsprozesse investieren, geben nur 17
Prozent der Firmen an, dass ihre Prozesse reibungslos und damit
kosteneffizient funktionieren. 83 Prozent der Unternehmen sehen
hier ein großes Verbesserungspotenzial. Vor einem Problem
stehen sie jedoch bei der Finanzierung: Hohe Investitionskosten
behindern häufig die Einführung von IT-Infrastrukturen,
die den Firmen helfen, kosteneffizienter zu wirtschaften. Die
Hälfte der befragten Unternehmen schließt eine
Finanzierung völlig aus. Gerade einmal 22 Prozent der
Unternehmen setzen auf kostengünstige Finanzierungsoptionen,
25 Prozent prüfen nur im Einzelfall
Leasingmöglichkeiten.

Reaktion im Schneckentempo

Rund 60 Prozent der Firmen verschenken zudem Gewinnchancen, weil
sie ihre Prozesse nicht schnell genug an neue Marktbedingungen
anpassen können. Stattdessen sind manuelle Eingriffe in die IT
oder Synchronisationen zwischen IT und Geschäftsprozess
notwendig. Bei einem Viertel der Befragten sind sogar sehr viele
manuelle Eingriffe der IT-Abteilung erforderlich. Ähnliche
Tendenzen gelten für Entwicklungs- und Innovationszyklen sowie
die Time-To-Market, die durch schlanke Prozesse und optimierte
Collaboration erheblich verkürzt werden könnten.

Kostensenkungspotenziale durch Outsourcing ungenutzt

Nur ein Viertel der Befragten nutzen bereits
Kosteneinsparpotenziale durch Outsourcing, Managed Services oder
Software as a Service. Allerdings haben weitere 21 Prozent das
Thema für sich entdeckt und beginnen derzeit mit der
Auslagerung von IT-Services, Applikationen, Prozessen oder ganzen
Systemen. Outsourcing schafft nicht nur transparente Kosten, auch
die Mitarbeiter werden von Verwaltungs- und
Wartungstätigkeiten entlastet und können sich wieder auf
ihre Kerntätigkeiten konzentrieren. Denn rund 40 Prozent der
befragten Entscheider sehen Nachholbedarf darin, die mit der IT
befassten Mitarbeiter optimal und vor allem ihren Qualifikationen
entsprechend einzusetzen.

Von SOA bis CRM – Potenziale identifizieren

Die am Entscheiderkompass „Kostensenkung“
teilnehmenden Firmen kamen aus den Bereichen Dienstleistungen,
produzierendes Gewerbe, Handel und Baugewerbe, gefolgt von
Transport und Logistik, Banken, Finanzinstitute und Versicherungen
sowie Ämter, Behörden und Verbände. Die Mehrheit (51
Prozent) lag beim Umsatz im Bereich bis fünf Millionen Euro.
Neben der „Kostensenkung“ können die
Mittelständler auf www.entscheiderkompass.de ihre Unternehmen
auch hinsichtlich SOA (Service-orientierte Architektur),
Konsolidierung, Datenschutz, digitale Betriebsführung,
strategische Unternehmensführung und CRM (Customer
Relationship Management) auf den Prüfstand stellen. Weitere
Tests sind bereits in Vorbereitung. Zusätzlich zu den
Schnellergebnissen und der Detailauswertung im entsprechenden
Themengebiet stehen auf dem Portal außerdem viele
weiterführende Informationen mit Tipps und Tricks für
KMUs sowie Praxisleitfäden und White Paper zum Download
bereit. Die Teilnahme an den Tests ist kostenlos und anonym. Die
erhobenen Daten werden sicher verschlüsselt und nicht an
Dritte weitergegeben. Der Entscheiderkompass ist eine Initiative
des Münchener IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens
Woelke von der Brüggen und wird von der ORACLE Deutschland
GmbH unterstützt.

Über Woelke von der Brüggen GmbH

Über den Entscheiderkompass
Der Entscheiderkompass ist eine Initiative von der Woelke von der
Brüggen GmbH. Zusammen mit kompetenten Partnern analysiert das
Unternehmen aktuelle Entwicklungen und Technologien, um sie in
Tests für den Mittelstand aufzubereiten. Aktuell bietet der
Entscheiderkompass folgenden Tests: Kostensenkung, SOA,
Konsolidierung, Digitale Betriebsprüfung, Strategische
Unternehmensführung, CRM und Datenschutz. Die Teilnahme an den
Tests sowie deren Auswertung ist kostenlos. Jeder Test fordert in
zehn Fragen dazu auf, sich mit dem entsprechenden Thema in Bezug
auf das eigene Unternehmen zu beschäftigen und die
vorherrschende Situation zu hinterfragen. Neben einer
Schnellauswertung mit Kurzinterpretation können die
Teilnehmer, nach formloser Anmeldung, eine detaillierte Auswertung
als PDF anfordern. Die Detailauswertung geht genau auf jede Antwort
ein und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Im Bereich
„Leitfäden und Whitepaper“ stehen
weiterführende Informationen zu den jeweiligen Themen zum
Download bereit. www.entscheiderkompass.de

Über Woelke von der Brüggen, München
Seit mehr als zehn Jahren fokussiert Woelke von der Brüggen im
Bereich Marketing und Vertrieb vornehmlich auf den Mittelstand im
deutschsprachigen Raum. Dabei verfügt das Unternehmen
über ein schlagkräftiges Beziehungsnetzwerk und fundierte
Kenntnisse der jeweiligen Absatzmärkte und Entscheidergruppen
im Mittelstands- und SMB-Umfeld. Bei der Entwicklung von
Vermarktungsstrategien nutzt der Dienstleister sein weit
verzweigtes Netzwerk zu allen relevanten Marktgrößen und
-playern und bezieht sämtliche Informationsquellen ein, um
seinen Kunden ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes
Marketingkonzept anbieten zu können. Dabei bedient sich Woelke
von der Brüggen des kompletten Marketing-Mixes – von der
Konzeption über die Kreation bis hin zur Erstellung und
Produktion sämtlicher Marketingmaterialien. Auf Wunsch bietet
das Unternehmen seinen Kunden zusätzlich ein komplettes
Marketing Outsourcing an.

Quelle:www.pressebox.de