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(Karlsruhe, 03.11.00, WS) Ein weiterer
CRM-Anbieter ist Opfer des harten Verdrängungswettbewerbs
geworden. Wie dem Newsletter der Boerse.de vom 03.11.00 zu
entnehmen ist, hat die teamwork information management AG in einer
Ad-Hoc-Meldung vom 02.11.00 die Zahlungsunfähigkeit der
Teamwork AG bekannt gegeben.
Bereits am 02.11.00 empfahlen Analysten in dem Newsletter, sich von
Aktien der Teamwork AG zu trennen. Weiter heißt es in der
Meldung vom 02.11.00: „Die finanzielle Situation der teamwork AG
scheint sich bis Ende der Woche zuzuspitzen. Das Unternehmen
bestätigte, dass bereits Gespräche mit Banken auf
Hochtouren laufen, um über Liquiditätsprobleme
hinwegzukommen. Nach dem im letzten Halbjahresbericht liquide
Mittel in Höhe von EUR 100.900 sowie Wertpapiere in Höhe
von EUR 38.800 ausgewiesen wurden, befindet sich der Lotus
Notes-Spezialist nach Angaben des Unternehmens in einer schwierigen
Situation. Die Ursachen der aktuellen Situation liegen nach wie vor
in Vertriebsproblemen und hohen Investitionen für die
Integration der letzten Akquisitionen. An unserer bereits im Juli
vorgenommen Herabstufung halten wir fest und raten bei Engagements
zur Vorsicht.“

Damit spitzt sich die Krise im CRM-Markt weiter zu. Neben der S3
AG sind in Folge der Probleme ihrer Muttergesellschaften auch die
CRM-Anbieter Braun Informationssysteme GmbH (Konkurs von Miracle
AG, Schweiz, 02.11.2000) und Topsales GmbH (Krise der Infomatec AG)
in Schwierigkeiten geraten.