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Ettlingen, 23. Februar 2012 – cortility, erst Ende September 2011 als ehemaliger Geschäftsbereich der cormeta ag ausgegründet, hat die erste Messe mit Bravour hinter sich. „Wir waren erfreut, wie viele unserer Bestandskunden, aber auch Interessenten, unseren Messestand auf der e-World unter neuen Namen und in neuen Farben sofort fanden“, freut sich Klaus Nitschke, der als Prokurist das operative Geschäft der cortility gmbh verantwortet. Das sei ein eindeutiges Indiz dafür, dass trotz der neuen Firmierung, das auf den Energiesektor spezialisierte Lösungsanbieter als verlässlicher Software- und Beratungspartner angesehen werde.
Außerdem erfreulich für Klaus Nitschke: zahlreiche Bewerber fragten bei cortility nach Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten in dem Mittelstandsunternehmen an. Schon im Vorfeld hatte man gezielt die Messe als potentielle Bewerberplattform avisiert. „Für uns als mittelständisches Softwarehaus ist es nicht immer leicht, geeignete Bewerber zu finden. Deshalb haben wir die Messe für unser Recruiting genutzt – mit Erfolg“, betont Nitschke.

BillMon – damit die Rechnung auch aufgeht Fachpublikum und Bestandskunden bekamen auf dem rubinroten-farbenen Messestand gleich zwei neue Add-Ons präsentiert: EDIKOM AS2 und BillMon. Mit EDIKOM AS2 will cortility den Edifact-Datenaustausch via E-Mail auf sichere Füße stellen. „Wir haben unseren XI/PI-Content jetzt um das AS2-Protokoll ergänzt, um E-Mails eindeutig zu quittieren und damit den Aus-/Eingang zu dokumentieren“, erklärt Klaus Nitschke. Gerade bei zeitkritischen Allokationsmeldungen (ALOCAT) komme es immer wieder vor, dass diese den Empfänger nicht erreichen. Mit AS2 kann der Energieversorger nun eindeutig nachweisen, dass eine Meldung noch vormittags beim Gaslieferanten einging – Mail nicht erhalten, gilt da nicht. Ein eigenes Transportprotokoll sorgt dafür, dass die Melde-Mail den Empfänger direkt erreicht, ohne in Spamfiltern und Virenscannern zu verschwinden. Und ebenso wichtig: der Empfänger muss den Erhalt der Meldung quittieren.

Ganz anders das neue VUsprint Add-On BillMon, was für Bill Monitoring steht, also Rechungsüberwachung. Genauer betrachtet, spürt das Monitoring-Werkzeug unstimmige Rechnungen auf. Klaus Nitschke weiß aus der Praxis, dass noch immer viel Zeit bei den Energieversorgern dafür verwendet wird. Mitarbeiter, die eigentlich dringend woanders benötigt werden, müssen zum Jahresabschluss mühsam und zeitaufwändig Rechnungen auf Unstimmigkeiten hin überprüfen und abgleichen. BillMon soll nun diese „buchhalterische Kleinarbeit“ automatisiert unterstützen. Die neue, modular aufgebaute Lösung BillMon hilft den Jahresabschluss zu beschleunigen. Unstimmige Netznutzungsrechnungen zwischen Netzbetreiber und Lieferanten werden zeitnah aufgespürt, Sammel-IDocs mit den Einzelbelegen abgeglichen und bei Abweichungen in BillMon zur weiteren Bearbeitung aufgelistet. Sowohl für Netzbetreiber als auch für Lieferanten stehen unterschiedliche Controlling-Tools (Reports) zur Verfügung und auch für Shared Service Center stellt cortility eine eigene Lösung bereit.

Hintergrund:
Die cortility gmbh mit Sitz in Ettlingen wurde 2011 als ein Unternehmen der command Gruppe aus der cormeta ag ausgegründet. Seit mehr als zehn Jahren ist der ehemalige Geschäftsbereich Versorgungswirtschaft und CRM des SAP Channel Partners cormeta auf branchenspezifische Softwareprodukte und Beratungsdienstleistungen rund um die SAP-Lösungen für die Versorgungswirtschaft spezialisiert.
Die Ergänzungsprodukte zu den SAP-Branchenlösungen sind in erster Linie auf die Erfordernisse der mittelständischen Versorgungswirtschaft abgestimmt. Die entscheidenden Stärken der cortility bestehen in der großen Kundennähe bei Produktentwicklung, Softwareeinführung, Support und in der hohen Qualifikation der Mitarbeiter.
Die cortility gmbh beschäftigt in Ettlingen bei Karlsruhe rund 30 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 10/11 (Ende 30.04.2011) erzielte die cortility einen Umsatz von 4,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: www.cortility.de