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Autor: Peter Gruber.

Auf dem Markt wimmelt es von CRM-Systemen, die auf Open Source
basieren. Um IT-Entscheidern den Überblick zu erleichtern, hat
visual4 die Lösungen XRMS CRM, vtiger CRM sowie SugarCRM auf
ihre Eignung in kleinen und mittelständischen Unternehmen
geprüft.

Vor der Auswahl eines CRM-Systems ist es wichtig, die
firmeninternen Prozesse, vorhandenen Systeme sowie
Anwendungsgebiete für eine Kundenmanagement-Lösung zu
analysieren. Jedes der drei genannten und von visual4 verglichenen
Systeme hat seine speziellen Vorzüge. Deshalb kann ein
Vergleich, der ausschließlich auf den enthaltenen Features
basiert, nur eingeschränkt zum passenden System führen.
Entscheidend ist in den meisten Fällen, wie gut sich mit der
angestrebten CRM-Lösung die bestehenden Prozesse abbilden
lassen und inwieweit bestehende Anwendungen sowie Daten in das CRM
integriert werden können.

LAMP-Stack als Installationsbasis

Die hier vorgestellten CRM-Systeme sind alle drei Web-basierend
und komfortabel über einen Browser zu bedienen. Die drei
Lösungen beruhen auf der Programmiersprache PHP, das
heißt, sie lassen sich unter anderem auf dem weit
verbreiteten LAMP-Stack (Linux, Apache, MySQL, PHP)
installieren.

Bevor sich ein kleines oder mittelständisches Unternehmen
für die Einführung eines CRM-Systems auf
Open-Source-Basis entscheidet, muss es sich, wie die Autoren der
Studie betonen, über die folgenden Vor- und Nachteile von
Open-Source-Lösungen im Klaren sein. Vorteile von
Open-Source-Lösungen

  • Wirtschaftlichkeit: Für die Beschaffung sowie die Updates
    der Lösung fallen keine Kosten an. Darüber hinaus
    erhält der Nutzer den Quellcode und damit auch das zugrunde
    liegende Know-how.
  • Anpassung: Aufgrund des offenen Quellcodes kann die
    Open-Source-Software ohne Lizenzbeschränkung den individuellen
    Bedürfnissen des Unternehmens angepasst werden. Ferner
    lässt sich die Software in andere Systeme integrieren und das
    Corporate Design in der Benutzeroberfläche abbilden.
  • Eigenverwertung: Abhängig von der Lizenz kann der Anwender
    die Software selbst weiterentwickeln und dann als eigene
    Lösung vermarkten.
  • Unabhängigkeit: Der Nutzer bindet sich an keinen
    Hersteller und ist damit frei von verpflichtenden Update- und
    Wartungsverträgen. Der Umstieg auf andere Produkte wird
    dadurch erleichtert.
  • Offene Entwicklung: Open-Source-Lösungen mit hoher
    Akzeptanz erfahren eine sehr starke Weiterentwicklung und dadurch
    auch Anwendungsvielfalt. In der Regel laufen diese
    Optimierungsprozesse schneller als bei Herstellern von
    Closed-Source-Produkten ab.
  • Sicherheit: Softwarefehler und Sicherheitslücken
    können durch den offenen Quellcode schneller entlarvt und
    beseitigt werden.

Weiter lesen unter:www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1881237/