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Walldorf, 14. November 2002 – Die SAP
erweitert zusammen mit Partnern und Kunden die Palette der SAP
xApps, neuartiger Softwareanwendungen, die auf bestehenden,
heterogenen IT-Landschaften aufsetzen und bereichsübergreifend
Geschäftsprozesse unterstützen. Die
SAP-Partnerunternehmen Accenture, Cap Gemini Ernst & Young,
Deloitte Consulting und BearingPoint nutzen Methodik und
Technologie der SAP xApps bereits für die branchenspezifische
Prozessintegration. Ein Beispiel ist die xApp-Anwendung Visual
Information for Plants (xVIp), die von NRX, einem unabhängigen
Softwarehersteller zusammen mit dem Anwenderunternehmen Transalta
entwickelt wurde. Das kanadische Energieunternehmen Transalta nutzt
die Lösung, um seine Kraftwerksanlagen zu visualisieren, die
Steuerung von Betrieb und Wartung zu verbessern und die
Produktivität des Unternehmens zu steigern.

Die SAP bringt im Dezember mit SAP xApp Resource and Program
Management

(SAP xRPM) ihre erste eigene xApp-Lösung auf den Markt. SAP
xRPM erlaubt die bereichsübergreifende Koordination
strategischer Projekte und die entsprechende Ressourcenplanung.
2003 folgt SAP xApp Product Definition (SAP xPD) zur
Prozessoptimierung in der Produktentwicklung.

SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi unterstreicht die Bedeutung
der xApps: „xApps bilden eine neue Kategorie vorgefertigter
Geschäftsanwendungen, die gezielt übergreifende,
innovative Prozesse unterstützen. Gemeinsam mit unseren
Entwicklungspartnern sind wir in der Lage, diese neuen
Lösungen schnell zur Marktreife zu bringen, wie das Beispiel
Transalta zeigt.“

xApp für Visualisierung und Management von Anlagen

Transalta, größter unabhängiger Energieversorger
Kanadas mit Niederlassungen in Nordamerika, Mexiko und Australien,
visualisiert seine gesamten Kraftwerksanlagen mit Hilfe des xApp
Visual Information for Plants (xVIp). Dazu filtert und
vereinheitlicht die Lösung Informationen aus allen Anwendungen
für Anlagenmanagement, Product Lifecycle Management (PLM),
Finanzbuchhaltung sowie aus Datenbanken, die aktuelle Angaben zu
Leistung und Wartung der Geräte enthalten. Die Aggregation
dieser Daten erlaubt eine bessere und produktivere Einsatzplanung
der Anlagen. Außerdem bietet xVIp neue Steuerungsfunktionen,
zum Beispiel für außerplanmäßige
Wartungsprobleme.

xVIp ist eine gemeinsame Entwicklung von NRX, einem
unabhängigen Hersteller von Anlagen-Informationssystemen, und
Transalta. Diese xApps-Lösung eignet sich für alle
Unternehmen in kapitalintensiven Branchen, um den Betrieb und die
Wartung von Maschinenanlagen zu optimieren sowie Standzeiten und
störungsbedingte Ausfallzeiten zu minimieren. Bei Transalta
steht dem Management, den Ingenieuren und Technikern mit xVIp ein
maßgeschneidertes, intelligentes Instrument zur
Verfügung, das Planungsprozesse unterstützt und für
einen reibungslosen Anlagenbetrieb sorgt.

„Mit xVIp können wir den Einsatz unserer Werkteams und
deren Arbeitsprozesse wesentlich besser unterstützen“,
erklärt Paul Kurchina, verantwortlich für das
Program-Management bei Transalta. „Wir ziehen mit dieser Anwendung
zusätzlichen Nutzen aus unserer vorhandenen
Informationstechnik. Jedes Unternehmen mit einem umfangreichen
Anlagenmanagement kann von xVIp profitieren.“

xApps-Technologie als Applikation für
Systemintegratoren

Vor allem internationale SAP-Partner forcieren ihre
Entwicklungsprogramme für Industrieanwendungen auf Basis der
SAP xApps-Technologie. Seit Juni hat Accenture bereits vier
Applikationen vorgestellt, beispielsweise für die direkte
Prozessintegration und Zusammenarbeit im Lieferkettenmanagement der
Öl- und Gasindustrie, für die Zusammenarbeit von
Chemieunternehmen mit ihren Vertriebspartnern sowie für den
schnellen Informationsaustausch in Versicherungen und Unternehmen
beliebiger Branchen. Hierfür hat Accenture ein eigenes,
weltweit agierendes Entwicklungs- und Vertriebsteam
aufgestellt.

Deloitte Consulting plant die Entwicklung von xApps für
öffentliche Verwaltungen sowie für die Konsumgüter-
und die Fertigungsindustrie. Sie sollen vor allem den Kundenservice
unterstützen, Lieferketten optimieren und die Kundenbindung
stärken.

Auch Cap Gemini Ernst & Young arbeitet derzeit daran,
Einsatzbereiche für xApps in der Konsumgüter-,
Fertigungs-, High-Tech- und Automobilindustrie zu identifizieren
und entsprechende Entwicklungsprojekte zu starten.

Erste SAP xApp kommt im Dezember
Wie im Juni angekündigt, kommt SAP xApp Resource and Program
Management (SAP xRPM) im Dezember auf den Markt. Diese Anwendung
dient der strategischen Unternehmensführung und gestattet es,
alle relevanten Projekte eines Unternehmens zentral zu steuern und
sämtliche Ressourcen funktionsübergreifend
einzuplanen.

Im kommenden Jahr wird SAP xApp Product Definition (SAP xPD) zur
Optimierung firmenübergreifender Produktentwicklungs- und
Designprozesse folgen. Dazu setzt die Applikation auf allen
Softwareanwendungen auf, die auf dem Weg vom Entwurf bis zum
fertigen Produkt zum Einsatz kommen: Product Lifecycle Management
(PLM), Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource
Planning (ERP) und Supply Chain Management (SCM). Sämtliche
Produktanforderungen, Kundenwünsche und Ideenskizzen werden
aus diesen Systemen zusammengetragen und zentral verwaltet. So
können Konzepte für neue Produkte zügig entwickelt
und beurteilt werden, um Produkte schneller zur Marktreife zu
bringen.

Pressemitteilung SAP