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So wolle das Unternehmen seine Präsenz in
den USA verstärken, teilte die SAP Systems Integration AG am
Dienstag auf Anfrage mit. Zur Erweiterung ihres
Dienstleistungsangebotes schaue sich SAP SI auch in Deutschland,
Schweiz, Österreich und den Beneluxländern um. Der
IT-Dienstleister erwartet für 2003 ohne Zukäufe kein
Umsatzwachstum mehr. Die Hauptversammlung soll an diesem Donnerstag
in Dresden den Weg für Finanzierungsmöglichkeiten frei
machen.

So solle die Gesellschaft zum Rückkauf von bis zu 10
Prozent aller derzeit ausgegeben Aktien ermächtigt werden. Mit
dieser Option könnte beim Erwerb neuer Unternehmen ein Teil
des Kaufpreises auch in Aktien bezahlt werden. Der
Aktienrückkauf würde über die Börse erfolgen.
Den Angaben zufolge gibt es derzeit aber keine konkreten
Erwerbsvorhaben, für die von dieser Möglichkeit Gebrauch
gemacht werden soll. Ferner soll der 2002 ausgewiesene Bilanzgewinn
von rund 47,3 Millionen Euro im Unternehmen verbleiben und damit
abermals keine Dividende ausgeschüttet werden.

SAP SI erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von
293,2 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 1600
Mitarbeiter. Mehrheitseigner ist mit etwa 70 Prozent die SAP AG
(Walldorf). Das IT-Beratungshaus ist im Prime Standard Segment der
Frankfurter Wertpapierbörse notiert.