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Autor: Frank Niemann,
COMPUTERWOCHE-Redakteur.

Nutzer von mobilen Geräten sind verwöhnt. Leicht zu
bedienende Smartphones wie das „iPhone“ oder der „Blackberry“, aber
auch Geräte mit Symbian- und Windows-Mobile-Basissoftware
wecken die Erwartung, dass auch Geschäftsanwendungen auf den
schlauen Telefonen zur Verfügung stehen. Vertriebsleute
zählten mit zu den ersten, die den populären Begleiter
von Apple und Co. für ihre tägliche Arbeit nutzten.
Entsprechende Programme auf dem Handy vorausgesetzt, können
sie von unterwegs Kundeninformationen abrufen und Vertriebsprojekte
verfolgen. Die Daten stammen von einem CRM-System (CRM =
Customer-Relationship-Management) ihres Arbeitgebers. Beliebt sind
die tragbaren Geräte nicht zuletzt deshalb, weil deren Nutzer
für viele Tätigkeiten auf ein Notebook verzichten
können. Idealerweise ist der Handy-gestützte CRM-Client
in der Lage, beim Anruf eines Kunden dessen Bestellhistorie,
Auftragsstatus und offene Posten auf dem Display anzuzeigen.

Kundendaten, Angebote und Servicetickets

„Der Vorteil besteht darin, dass Kundendaten, Angebote und
Servicetickets, die sonst nur im Unternehmen oder über eine
Web-Applikation wie Laptop verfügbar waren, nun relativ
einfach mobil mitgetragen werden können“, erläutert
Stephan Bauriedel, Unternehmensberater und CRM-Experte aus Berlin.
Die mobile Verbindung muss dabei keine Einbahnstraße sein:
Ist die Lösung entsprechend ausgestattet, kann der Innendienst
einer Firma Mitteilungen an die mobilen Außendienstler
schicken. Letztere können sich zudem untereinander
verständigen, statt zu warten, bis sie sich im Büro
treffen.

Hersteller von CRM-Software wie etwa Update Software aus Wien
bieten schon seit einiger Zeit mobile Lösungen an.
Beispielsweise stehen Außendienstmitarbeitern der
Pharmaindustrie mit „Update.seven PDA“ für ihre Besuche beim
Arzt spezifische CRM-Funktionen am tragbaren Gerät zur
Verfügung. Dazu zählt eine Eingabemaske, um
Besuchsberichte abzufassen und der Zentrale zu
übermitteln.

Wegen der Popularität des iPhone von Apple hat Update
Software eine Browser-gestützte Anwendung („Update.seven
Touch“) entwickelt. Künftig soll es eine generische
Online-Funktion für Mobiletelefone geben, die ebenfalls
über eine Touch-Oberfläche verfügen.

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