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Die Ansprüche an
Customer-Relationship-Management-Lösungen (CRM) steigen. Weg
vom reinen Datenreservoir sollen die Systeme künftig helfen,
Prozesse rund um Marketing, Vertrieb und Service effizienter zu
steuern.

Der Trend geht hin zu intelligenteren CRM-Systemen. Das war auf
der diesjährigen CRM Expo in Nürnberg auf vielen
Messeständen zu spüren. Während Werkzeuge für
die Datenverwaltung und die Anbindung an mobile Endgeräte
mittlerweile fast schon zum Standard einer
Kunden-Management-Software gehören, geht es für die
Hersteller bei den künftigen Produktgenerationen vor allem
darum, die Abläufe im Vertrieb, Marketing und Service bei den
Kunden besser zu unterstützen. Im Vordergrund stehen
beispielsweise bessere Filtermechanismen, um Kampagnen
zielgerichteter zu steuern, sowie klar definierte Eingaberegeln
für Informationen, um den Datenbestand sauber und aktuell zu
halten.

Thomas Deutschmann, CEO der Update Software AG prognostiziert,
dass Business Intelligence (BI) als eigenständiges
Softwarethema bald erledigt sein wird. Es gebe keinen Sinn, dass
Daten aus Business-Applikationen in ein BI-System transferiert,
dort analysiert und dann wieder in die Anwendung zurück
geschrieben würden. In Zukunft würden Hersteller
BI-Funktionen mehr und mehr fest in Applikationen wie CRM
integrieren. Beispielsweise könnte ein
Kunden-Management-System Daten für Marketing-Kampagne
effizienter herausfiltern, um eine gezieltere und spitzere
Kundenansprache zu ermöglichen. Die Zeiten, in denen CRM
lediglich als ein besseres Spam-Werkzeug diente, seien vorbei.

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