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Beim Einsatz von CRM-Anwendungen als Software
as a Service können Unternehmen im Durchschnitt bis zu einem
Drittel der IT-Kosten einsparen. Sie geben weniger Geld für
Applikationen und deren Implementierung aus sowie für die
Beratung durch externe Dienstleister.

Eigentlich können Unternehmen durch den Einsatz von
CRM-Anwendungen als Software as a Service zwischen 25 und 40
Prozent ihrer IT-Kosten einsparen. Das ist ein Kernergebnis in der
Studie „SaaS CRM Reduces Costs and Use of Consultants“ des
Marktforschers Gartner. Firmen, die CRM-Software im SaaS-Modell
einsetzen, erzielen den Großteil der Kostenersparnis durch
die wachsende Unabhängigkeit von der Beratung durch externe
Service-Anbieter.

Vor allem mittelständische Firmen sind für
SaaS-Angebote im CRM-Bereich empfänglich, da sie ohnehin kaum
Beratungsleistungen von Service-Anbietern in Anspruch nehmen.
Insgesamt beauftragten weniger als zehn Prozent der befragten
Unternehmen in den letzten beiden Jahren bei der Implementierung
von SaaS-Anwendungen für das Kundenbeziehungs-Management einen
externen System-Integrator oder eine Unternehmensberatung.

Laut Gartner-Analyst Michael Maoz werden aufgrund der
intensiveren Nutzung des SaaS-Modells bei CRM-Anwendungen externe
Service-Anbieter, die Leistungen für Beratung und
Implementierung anbieten, bis zum Jahr 2012 eine deutlich geringere
Rolle spielen.

Unternehmen werden in Zukunft CRM-Prozesse häufig selbst
gestalten sowie umsetzen und benötigen daher weniger externe
Beratung. Bei Firmen, die eigene personelle Ressourcen nicht
gezielt für die Verbesserung von CRM-Prozessen einsetzen, kann
das zu einer Beeinträchtigung der Kundenzufriedenheit
führen.

Quelle:www.cio.de