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Oracle ist eben doch den Tick besser als SAP, der
Akquise von Siebel- und Peoplesoft sei Dank. Das behauptet
jedenfalls der Marktforscher Datamonitor in einer Analyse des
Marktes für Customer Relationship Management-Lösungen
(CRM). Seine Prognose: Obwohl sich jede Menge Anbieter in dem
Segment tummeln, kommen nur wenige in die Nähe des
Spitzen-Duos.

SAP ist gut, aber laut Datamonitor eben doch nur ganz knapp die
Nummer Zwei auf dem CRM-Markt. Der Kunde ist König und so
dürften die globalen Ausgaben für CRM Software-Lizenzen
zum Ende des Jahres 2012 ein Volumen von 6,6 Milliarden US-Dollar
erreicht haben. Glaubt man Datamonitor, profitieren davon vor allem
SAP und der amerikanische Konkurrent Oracle.

Beide punkten mit Komplett-Lösungen, die vor
Funktionalitäten überquellen, integrieren CRM in neue
Kommunikationstechnologien und bieten bei der Implementierung volle
Flexibilität vom konventionellen On-Premise über diverse
gehostete bis zu On-Demand-Lösungen.

Laut Datamonitor liegt Oracle trotzdem eine Nasenlänge
voraus: Nach dem Kauf von Siebel und Peoplesoft warten Larry
Ellison und Co. mit einem „unglaublichen“ Portfolio auf, so die
Analysten. Sie trauen Oracle Siebel CRM zu, in Sachen Technologie
und Ausführung neue Qualitäts-Standards zu setzen.

Allerdings sollte sich das Duo Infernal des CRM-Marktes nicht
auf seinen Lorbeeren ausruhen: Unternehmen wie Chordiant, Infor
oder Salesforce.com rüsten sich zum Wettbewerb. Der
dürfte sich noch verschärfen, wenn Microsoft Dynamics CRM
4.0 bei der Kundschaft gut ankommt. Datamonitor hat außerdem
Rightnow Technologies und Consona im Blick.

Weiter lesen unter: www.cio.de/knowledgecenter/crm/841470/index1.html