Seite wählen

Einen gelungenen Auftakt konnte die
diesjährige CRM Kongress & Messe, die am 6. Dezember in
Düsseldorf ihre Pforten öffnete, verzeichnen. Insgesamt
2500 Messebesucher und 390 Kongressteilnehmer hatten sich für
das zweitägige CRM-Event, das auch in diesem Jahr von der IMP
veranstaltet wurde, registrieren lassen – ein Großteil
davon war bereits am Mittwoch erschienen.

Besonderer Schwerpunkt des Kongressprogramms war diesmal der
unmittelbare Praxisbezug, „Vom Wunsch zur Wirklichkeit“ lautete
deshalb das Motto der Veranstaltung. Ein Highlight des ersten
Kongresstages: der Vortrag des Schirmherren und Keynote-Speaker Dr.
Wolfgang Martin, Vice President Application Delivery Stategies der
META Group. „CRM ist eine Überlebensstrategie“,
verkündete Dr. Martin, der sich als glänzender Rhetoriker
erwies. Unternehmen, die nicht in der Lage seien, ihren Kunden in
Echtzeit eine One-to-one-Dialog über alle
Kommunikationskanäle hinweg zu bieten, würden bald tot
sein. Es sei also an der Zeit, Unternehmensstrukturen neu zu
definieren: Service-, Marketing- und Vertriebsaktivitäten
sollten künftig in jede Interaktion mit dem Kunden integriert
werden können. Großen Zulauf fand auch der Vortrag von
Otto Diemer, Partner CRM bei Andersen Consulting. Der CRM-Experte
stellte eine aktuelle Studie vor, die Aufschlüsse über
den quantitativen Nutzen von CRM geben sollte. Und dieser ist laut
Studie nicht zu verachten: So konnte u.a. ein signifikanter
Zusammenhang zwischen verbesserten CRM-Prozessen und der Steigerung
von Unternehmensgewinnen festgestellt werden. Verglichen mit dem
vielfältigen, praxisorientierten Kongressprogramm schnitt die
Messe schwächer ab. Fast alle der 192 Aussteller kamen aus der
Software-Branche und stellten mehr oder weniger innovative
Technologien vor. Beim aufmerksamen Kongressbesucher konnte das zu
einiger Verwirrung führen, hatte er doch in den Vorträgen
gelernt, dass CRM eben nicht nur eine Frage der Technologie ist…
www.crm-expo.de

Quelle: ONEtoONE-Newsletter