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Nach einer aktuellen Studie von Roland Berger
legen Deutschlands Unternehmen mehr Wert auf CRM-Projekte.
Investitionen in E-Commerce-Projekte scheinen abzuflauen.

Deutschlands Marketing-Leiter sind von der Nützlichkeit von
CRM-Programmen überzeugt. Dies ergab eine neue Studie des
Unternehmensberaters Roland Berger Strategy Consultants. Befragt
wurden 171 Marketing-Leiter aus 17 Branchen. Das Ergebnis: Das
Thema CRM steht auf der Prioritätenliste ganz oben. Bereits 94
Prozent der befragten Unternehmen planen nämlich ein
CRM-Projekt. Ganze 80 Prozent sind bereits mit dessen Umsetzung
beschäftigt. Weiters zeigt das Untersuchungsergebnis, dass
Customer Relationship Management mehr als nur reine
Kundendatenerfassung ist. So verfolgen die meisten Unternehmen
bereits eine vermarktungstechnische Nutzung innerhalb der
CRM-Projekte. Was durchaus auch die Erwartungen von CRM-Anwendern
steigert. So erhoffen sich 93 Prozent eine Erhöhung der
Kundenbindung. 77 Prozent glauben, mit CRM-Anwendungen eine
deutliche Umsatzsteigerung der bestehenden Produkte erzielen zu
können. Und 58 Prozent erwarten eine Umsatzsteigerung durch
Cross Selling und Up Selling. Inhaltlich konzentrieren sich die
befragten Unternehmen auf Kundenbindungsprogramme (54 Prozent) oder
die Kundensegmentierung (49 Prozent). E-Commerce-Projekte spielen
mit 26 Prozent derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Wie wichtig
die reibungslose Integration von anstehenden CRM-Projekten ist,
wird dadurch klar, dass nur 27 Prozent mit der bisherigen Umsetzung
zufrieden sind.