Seite wählen

Mit CAS Open verfolgt der CRM-Spezialist das
Ziel, für unabhängige Softwarehäuser eine
Entwicklungs- und Ablaufplattform für branchenorientierte
Geschäftssoftware zu schaffen, die als Software-as-a-Service
angeboten wird. Bei CAS Open handelt es sich um eine in einem
Provider-Rechenzentrum zur Verfügung gestellte
Softwareumgebung, die unter anderem auf Open-Source-Techniken wie
Linux, Eclipse RAP (Entwicklung, Präsentationsschicht), Mysql
(Datenbank) dem Tomcat-Applikations-Server sowie dem Spring
Framework (Ablaufumgebung) besteht. Neben Basistechnik für den
Anwendungsbetrieb sind Grundfunktionen für Adressenverwaltung
und Kalender-Management enthalten. Softwarehäuser sollen damit
in der Lage sein, eigene Lösungen auf die Plattform zu hieven
und Kunden zur Miete bereitzustellen. Diese Software können
die CAS-Partner mit CRM-Grundfunktionen ergänzen. Über
einen „CAS Open Appstore“ sollen die Softwareprodukte vermarktet
werden.

Die Strategie des Karlsruher Softwareanbieters ähnelt stark
der von Salesforce.com. Der CRM-Softwarevermieter aus Kalifornien
bietet ebenfalls eine Online-Softwareplattform (Force.com) und
einen „Laden“ für Softwaremodule („Appexchange“) an.

Die CAS Software AG verwendet CAS Open bereits selbst. Auf der
Umgebung setzt das für kleine Firmen konzipierte
Miet-CRM-System CAS Pia auf. Für Letzteres hat der Hersteller
nun einige Erweiterungen vorgestellt. Dazu zählt ein
Datenimport von Kontakt- und Kalenderdaten aus Microsoft Outlook
und eine Telefoniefunktion. Zudem lassen sich in Outlook
eingegangene E-Mails eines Kunden an den entsprechenden Datensatz
in CAS Pia anhängen.

Autor: Frank Niemann, COMPUTERWOCHE-Redakteur.

Weiter lesen unter:www.computerwoche.de/knowledge_center/crm/1889151/