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Johannesburg, 22. Oktober 2001. Die SAP AG wird
zum wichtigsten privaten Förderer der Convention on Business
Integrity, einer Initiative für mehr Transparenz und
Integrität in der afrikanischen Geschäftswelt. Am Rande
eines Treffens der International Task Force on Information Society
and Development in Südafrika kündigte
SAP-Vorstandssprecher Hasso Plattner an, sein Unternehmen werde die
Konvention finanziell unterstützen. Als Hersteller von
Softwarelösungen, die Geschäftsprozesse in und zwischen
Unternehmen transparent machen, sieht sich die SAP in besonderer
Affinität zum Anliegen der Konvention.

Der Beitrag der SAP fließt in die Finanzierung eines
Sekretariats für die Konvention um damit eine internationale
Ausweitung der Initiative möglich zu machen. Der
Softwarehersteller ruft alle in Afrika tätigen Unternehmen
auf, sich an der Initiative zu beteiligen.
Die 1997 im nigerianischen Lagos gegründete Convention on
Business Integrity setzt sich für ethisches Verhalten,
Transparenz und Verantwortung in der freien Wirtschaft
afrikanischer Länder ein. Gegründet wurde die Initiative
von Integrity, einer Vereinigung nigerianischer Geschäftsleute
zur Bekämpfung der Korruption, Transparency in Nigeria, einer
Landesgruppe von Transparency International sowie nigerianischen
und internationalen Unternehmen. Ziel der Konvention ist es, das
Vertrauen der Wirtschaft in die afrikanischen Länder zu
erhöhen, indem sich Unternehmen zu ethischem Verhalten im
Markt verpflichten.
„Die Prinzipien und Ziele der Konvention decken sich mit der
Philosophie und dem Leistungskonzept der SAP“, so Plattner. „Ein
Mehr an Transparenz in der afrikanischen Wirtschaft wird das
Vertrauen der Investoren stärken und sie zu
größerem finanziellem Engagement ermutigen. Und davon
profitieren alle.“
Die SAP begleitet die Initiative seit ihren Ursprüngen: Soji
Apampa, Produktmanager bei SAP Afrika, gehört zu den
Gründungsmitgliedern von Integrity. Er wirkte an der
Ausarbeitung des Code of Integrity mit, eines umfassenden
Verhaltenskodex für Geschäftsleute. „Die Konvention ist
ein Pilotprojekt“, erklärt Apampa, „aber mit
Unterstützung durch die SAP könnten wir unsere Initiative
auf die ganze Welt ausdehnen. Insbesondere möchten wir die
Zusammenarbeit mit Transparency International und den Vereinten
Nationen vertiefen.“
In Übereinstimmung mit zahlreichen in Afrika tätigen
Unternehmen geht die SAP davon aus, dass der Privatwirtschaft bei
der Förderung des Wachstums und der Entwicklung des Kontinents
eine Schlüsselfunktion zukommt. Die SAP sieht ihren Beitrag
darin, dem afrikanischen Markt moderne Softwarelösungen
für den Anschluss an die Informationsgesellschaft
zugänglich zu machen. Das Unternehmen beteiligt sich auch an
der UN-Initiative Global Compact, die auf die Ermittlung und
Verbreitung bewährter, auf anerkannten Prinzipien beruhender
Wirtschafts- und Regierungspraktiken hinarbeitet.