Seite wählen

von Diego Wyllie

23.07.2013- Das Interesse an CRM-,
Collaboration- und Kommunikationslösungen im SaaS-Modell steigt. Doch
geht es um ERP-Systeme aus der Cloud, zeigen sich Unternehmen
vorsichtig. Hier finden Sie eine Auswahl von Cloud-ERP-Lösungen, die in
Deutschland entwickelt und betrieben werden.
Der
Einsatz von Cloud-basierenden Business-Anwendungen in den Bereichen
Kundenmanagement, Collaboration, Produktivität und
Unternehmenskommunikation scheint längst gelernt und akzeptiert zu sein.
Business-Intelligence- und vor allem ERP-Systeme,
die On-Demand angeboten werden, kommen dagegen bei deutschen Betrieben
nicht so gut an. So haben die Marktforscher der Experton Group ihre
Erwartungen für die Marktentwicklung im Bereich Cloud-ERP deutlich
zurücknehmen müssen. So sollen die Ausgaben für Warenwirtschaftslösungen
von 35,1 Millionen Euro dieses Jahr auf 282,6 Millionen Euro bis 2017
steigen. Ursprünglich hatten die Experton-Spezialisten jedoch einen
Gesamtumsatz von 467 Millionen Euro für 2016 prognostiziert. Große
Bedenken und Vorbehalte bezüglich Datenschutz und -Sicherheit seitens
der Kunden, sowie fehlende Anpassbarkeit und mangelnde Flexibilität
werden von Experten oft als Hauptgründe für diese Entwicklung genannt.
Wir
stellen sechs moderne ERP-Systeme aus der Cloud vor, die speziell für
kleine und mittelständische Betriebe konzipiert sind, und hierzulande
gehostet werden. Sie zeigen, dass sich deutsche ERP-Anbieter verstärkt
darum bemühen, ihre Systeme an den Anforderungen der Business-Anwender
hinsichtlich Flexibilität und Individualisierung besser auszurichten.
Moderne ERP-Lösungen aus der deutschen Cloud

Weclapp

Die Weclapp GmbH aus Marburg stellt moderne Business-Lösungen in der Cloud zur Verfügung – von Projekt-Management-, über CRM– und Helpdesk- bis hin zu ERP-Systemen. Mit der auf Java basierenden „Weclapp Warenwirtschaft
verspricht der international ausgerichtete Anbieter, Geschäftsprozesse
im Verkauf, Einkauf, Produktion und Lagerverwaltung sicher und effizient
managen zu können. Neben der reinen Cloud-Lösung können
Unternehmensanwender sich für eine hybride Lösung oder für den
In-House-Betrieb entscheiden. Bei der integrierten Online-Lösung wird
das System beim Anbieter gehostet und der Zugriff auf die Anwendung
erfolgt über VPN.
Highlights:
Wie bei komplexen ERP-Systemen üblich der Fall ist, ist die
Weclapp-Software modular aufgebaut. Mit dem Verkaufsmodul können
Anwender unterschiedliche Vertriebsgeschäftsprozesse abwickeln. So
bietet die Software beispielsweise die Möglichkeit an, Angebote zu
erstellen und diese anschließend in Aufträge umzuwandeln. Im Bereich
Einkauf hilft das System bei der Lieferantenauswahl, der bedarfs- oder
verbrauchsgesteuerten Disposition, der Bestellabwicklung, dem
Wareneingang und der logistischen Rechnungskontrolle. Mit dem
Produktionsmodul lassen sich Stücklisten als Baukästen,
Strukturstücklisten oder Mengenstücklisten verwalten. Zu den zentralen,
modul-übergreifenden Leistungsmerkmalen der Lösung zählen unter anderem
Fremdwährungen, Multisprachfunktion, Seriennummernverwaltung,
Handelssprachen, sowie Workflows.
Preise und Verfügbarkeit:
Die Weclapp-Warenwirtschaft steht in drei Editionen zur Verfügung, die
sich im Funktionsumfang unterscheiden und unterschiedliche Unternehmen
adressieren. Handel- und Dienstleistungsbetriebe können auf die
günstigste Variante zurückgreifen, die nur die Module Stammdaten und
Vertrieb beinhaltet. Kostenpunkt: Ab knapp 15 Euro pro Anwender und
Monat. Handelsunternehmen, die auch Einkauf und Lagerhaltung mit der
Software managen möchten, müssen ab knapp 30 Euro pro Anwender und Monat
auf den Tisch legen. Das teuerste Paket mit einem monatlichen Preis von
knapp 40 Euro pro User enthält zusätzlich ein Produktionsmodul.

Quelle:http://www.tecchannel.de