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Hüfingen,23.10.2002 – Der Vorstand
der Bäurer AG aus Hüfingen hat am heute beim Amtsgericht
Villingen einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt.
Hintergrund für den Antrag ist das unerwartete Scheitern der
der Gesellschaft bereits zugesicherten
Brückenfinanzierung.

Über die bäurer AG

Das 1980 in Hüfingen/Behla ,Baden-Württemberg und am
Neuen Markt notierte Unternehmen hatte bereits zur Bekanntgabe der
Halbjahreszahlen Anfang September vor einer „geschwächten
Eigenkapital- und Liquiditätssituation“ gewarnt. Zwei Wochen
darauf gab Bäurer – offensichtlich zu früh –
Entwarnung.

Das Hüfinger Unternehmen erklärte damals, es sei nach
Gesprächen mit Investoren gelungen, Barmittel in Höhe von
rund acht Millionen Euro zu erhalten. Gleichzeitig hätten sich
die Hausbanken laut Adhoc-Mitteilung bereit erklärt, wegen der
beabsichtigten Kapitalmaßnahmen auf Forderungen von 5,27
Millionen Euro zu verzichten. Bis zur Umsetzung der Pläne
sollte eine Anlegergruppe unter Führung eines
deutsch-amerikanischen strategischen Investors einen sofortigen
Überbrückungskredit von rund 1,8 Millionen Euro
gewähren, hieß es damals. Dieses Darlehen platzte nun
offenbar.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.baeurer.de