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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Das
Breisacher Softwarehaus Brain International AG musste im ersten
Geschäftsquartal 2002 wieder eine leichte Niederlage
einstecken: Nachdem der Konzern das vergangene Jahr mit einem
Gewinn abgeschlossen hatte (Computerwoche online berichtete),
verbuchte Brain in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres
einen Nettofehlbetrag von 4,3 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum
hatte der Anbieter von ERP- und E-Business-Lösungen einen
Verlust von 3,5 Millionen Euro geschrieben. Aufgrund des
schwierigen Marktumfelds und der anhaltenden
Investitionszurückhaltung hatten die Breisacher allerdings
sogar ein Minus von 4,6 Millionen Euro erwartet. Der Verlust vor
Steuern und Zinsen (Ebit) stieg von 2,7 Millionen auf 3,8 Millionen
Euro, entsprach damit jedoch der Planung für das
saisonaltypisch schwache erste Quartal. Der Umsatz lag mit 24,7
Millionen Euro fast drei Prozent über Plan. Besonders positiv
wertete das Breisacher Softwarehaus die Entwicklung im
Lizenzverkauf, der mit Einnahmen in Höhe von sechs Millionen
Euro das Planziel von 4,1 Millionen Euro deutlich übertraf.
(mb)