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Dem Neuen Markt stehen mit der ab Montag
geltenden Regelwerksverschärfung einschneidende
Änderungen bevor. Etwa 20 Firmen werden nach den neuen Regeln
der Deutschen Börse zum Ausschluss von „Penny-Stocks“ in der
nächsten Zeit aus dem Wachstumssegment verschwinden.
Allerdings greift die Neuregelung, nach der Firmen mit einem
Börsenwert unter 20 Mio. Euro (275 Mio. Schilling) und einem
über längere Zeit unter einem Euro liegenden Aktienkurs
verbannt werden können, nicht für alle bedrohten
Unternehmen.

Sicher betroffen scheint die Aktie des österreichischen
E-Business-Dienstleisters Blue C. Sie notierte bereits seit
längerem unter der Ein-Euro-Marke, zuletzt bei 0,31 Euro.
Zunehmend in Gefahr gerät aber auch die Aktie des Wiener
Softwarehauses update.com, die die Ein-Euro-Marke bereits
angetestet hatte und zuletzt bei 1,08 Euro notierte.

Die US-Technologiebörse Nasdaq hat unterdessen vor dem
Hintergrund der Anschläge auf das WTC ihre Delisting-Regeln
bis zum 2. Jänner 2002 ausgesetzt. Derzeit gibt es an der
Nasdaq rund 670 Unternehmen, deren Aktienkurse unter einem Dollar
notieren und denen nach der bisherigen Regel ein Ausschluss gedroht
hätte.

Quelle: http://www.cwonline.at