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Die Bank Coop, mit Hauptsitz in Basel, wird mit
Ende 2006 alle ihre Schalter- und Kassearbeitsplätze mit einem
Web-Frontend von UNiQUARE ausstatten. Die grafischen
Benutzeroberflächen in Internetbasierender Browsertechnologie
werden auf rund 120 Arbeitsplätzen in 32 Filialen zum Einsatz
kommen. Sie lösen die seit 17 Jahren bestehende Client/Server
Lösung zur Gänze ab.

UNiQUARE gewinnt Ausschreibung der Bank Coop

Die Bank Coop ist langjähriger Kunde von UNiQUARE. Mit der
Mehrheitsbeteiligung der Basler Kantonalbank an der Bank Coop vor
knapp 5 Jahren wurde auch die langjährige Kundenbeziehung
zwischen Bank Coop und UNiQUARE neu definiert. Die Ablöse der
bestehenden Kassenapplikation erfolgte als Ausschreibung an externe
Anbieter. Dazu Erich Rattenberger, Projektleiter von UNiQUARE
für das Projekt bei der Bank Coop: „Bei komplexen und
innovativen IT Projekten gibt es naturgemäß sich
widersprechende Anforderungen. Bei der Bank Coop stand z.B. die
geforderte Technologie (C/S) im Widerspruch zu anderen Zielen des
Vorhabens. Also arbeitete UNiQUARE zwei Varianten aus, einmal in
der vom Kunden gewünschten, einmal in der aus unserer Sicht
für die Bank am besten geeigneten Technologie, was den
österreichischen Softwareanbieter gleich zweimal auf die
Shortlist brachte“. Am Ende konnte UNiQUARE die Ausschreibung mit
dem alternativen Lösungsvorschlag gewinnen.

Webbasiertes Frontend auf zentralem Applikations
Server

Die Bank Coop hat sich für das UNiQUARE
Transaktions-Frontend aus der UNiQUARE Business-Management Suite
entschieden. Es handelt sich dabei um ein internetbasierendes
Frontend für die Arbeitsabläufe am Schalter und an der
Kasse. Das Frontend läuft in einem Internet Browser auf einem
zentralen Applikations Server. Dazu Michael Baumberger,
Projektsponsor der Bank Coop: „Das Plus von UNiQUARE war vor
allem das Innovationspotenzial des angebotenen Konzepts, die hohe
Abdeckung unserer spezifischen Anforderungen und das
Preis-Leistungs-Verhältnis. Bereits der uns vorgestellte
Prototyp war sehr überzeugend. Wir rechnen mit hoher
Qualität und vor allem auch Schnelligkeit in der Entwicklung,
auch dank des Code-Generators von UNiQUARE. Ende des Jahres sind
wir produktiv.“

Webbasiertes Frontend System löst Client/Server
Lösung ab

Die heute in Einsatz befindliche Kassenanwendung wird im Rahmen
des Projekts „Ablösung Kassenapplikation“ ersetzt
werden. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von Jänner
bis Dezember 2006. Das heißt, mit Ende 2006 soll das neue
Frontend System flächendeckend in der Schweiz ausgerollt sein.
Durch den Einsatz der grafischen Benuteroberflächen über
Internet Browser wird es bei der Bedienung der Anwendung zu keinen
Einschränkungen gegenüber der langjährig bestehenden
Client/Server Lösung kommen. Insbesondere wird darauf
geachtet, dass die Anwendung auch mit der Tastatur bedienbar ist.
Das neue Frontend für die Kassenapplikation muss den hohen
Anforderungen betreffend Bedienerfreundlichkeit, Nutzenumfang sowie
Bearbeitungsgeschwindigkeit der Geschäftsprozesse gerecht
werden.

Veraltete Middleware der bestehenden Lösung war
Projekttreiber

Das neue Frontend und zusätzlich zugekaufte Anwendungen
werden zur Kommunikation mit dem operativen System oder anderen
Systemen ein IP-basiertes Protokoll nutzen. Das der
gegenwärtigen Lösung zugrundeliegende SNA Protokoll wird
sukzessive aus dem Netzwerk der Bank Coop eliminiert. Damit
löst sich die Bank Coop von veralteter Technologie und ist
gleichzeitig offen für die Vorteile der letzten Technologie
Generation.

Keine Änderungen am Host

Eine wichtige Zielsetzung ist außerdem mit möglichst
wenigen Änderungen an den heutigen Hostschnittstellen das
Auslangen zu finden. Alle Hosttransaktionen sollen unverändert
bleiben. Nur in begründeten Fällen werden dort
Adaptierungen vorgenommen. Dies betrifft die anstehende Bereinigung
von Altlasten und außerdem Änderungen wegen technischer
Gegebenheiten aufgrund der Umstellung auf das TCP/IP Protokoll.

Integration in bestehende Anwendungslandschaft

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der
Prozessdurchgängigkeit. Das neue Kassenfrontend muss sich in
die bestehende Applikationslandschaft der Bank Coop integrieren.
Dies bedeutet einerseits, dass bestehende Applikationen in den
Prozessablauf der Anwendung eingebunden werden sowie vorhandene
Datenquellen benutzt werden. Andererseits auch, dass die Anwendung
mit der vorhandenen Hardware- und Softwareinfrastruktur weitgehend
das Auslangen findet. Drittapplikationen sind in den Arbeitsablauf
so zu integrieren, dass der Benutzer keine bereits erfassten Daten
redundant eingeben muss und die Navigation zur Applikation
automatisch geschieht. Bei häufig durchgeführten
Prozessen soll darüber hinaus eine Optimierung der
Arbeitsabläufe erreicht werden. Die Vollständigkeit der
Sicht auf den Kunden wird durch ausgewählte Online (CICS)
Transaktionen gewährleistet, deren Resultate direkt im neuen
Kassenfrontend angezeigt werden.

Offlinefähigkeit bei zentralem Anwendungsserver

Eine weitere wichtige Anforderung ist die Realisierung der
Offlineanforderung. Da das neue Frontend über Browser
betrieben wird geht es im Grunde darum, eine Netzwerkunterbrechung
zwischen Filiale und Zentrale zu behandeln. Im Falle der nicht
Verfügbarkeit des operativen Systems (Host) werden darum
Kundeninformationen wie beispielsweise Kundenstammnummer,
Kundenpotential und Kundenstatus redundant in einer Datenbank in
der Filiale gespeichert. Bei Wiederverfügbarkeit des
Netzwerkes erfolgt dann die Buchung auf den Host.

Bank Coop

Die Bank Coop ist eine gesamtschweizerisch tätige Bank mit
rund 700 Mitarbeitenden. Ihre 32 Geschäftsstellen liegen in
den Zentren und Agglomerationen in allen Regionen der Schweiz.
Neben den Geschäftsstellen bietet sie ihren Kundinnen und
Kunden Kontaktmöglichkeiten über das Call Center und das
Internet an. Sie offeriert alle wesentlichen Bankdienstleistungen
und -produkte für Private und KMUs.

Nachhaltiges Wachstum

Die Bank Coop ist in den letzten Jahren nachhaltig gewachsen
– wie es ihre Strategie auch vorsieht. Ihre Bilanzsumme
überschritt 2005 mit CHF 11,2 Mia. die 11-Milliarden-Grenze.
Der Bruttogewinn nahm um 11,0% auf 106 Millionen Franken zu,
während sich das Betriebsergebnis von CHF 66,2 Mio. um 14,8%
auf CHF 76,0 Mio. entwickelte. Der Jahresgewinn lag mit 59,3 Mio.
um 15,4% über dem Vorjahr. Der Kurs der Bank Coop-Aktie legte
um 37,1% auf CHF 72.00 zu und übertraf den SMI mit +33%
deutlich.

Nachhaltiges Wachstum bedeutet für die Bank Coop, dass bei
der Erreichung der ehrgeizigen Ziele die Interessen der Kundinnen
und Kunden, der Aktionärinnen und Aktionäre, der
Mitarbeitenden, der Gesellschaft und der Umwelt gewahrt bleiben.
Die Bank Coop bietet ihrer Kundschaft gute Produkte und
Dienstleistungen zu fairen Preisen.

Weitere Informationen: www.uniquare.com