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München, 14. Oktober 2002 – Auf einer
Pressekonferenz auf der Systems 2002 kündigte die SoftM AG
Release 1.5 der ERP-Software SoftM Suite an, das im Januar 2003 auf
den Markt kommen wird. Das neue Release bietet eine Reihe
zusätzlicher Funktionalitäten für das Supply Chain
Management in den Zielbranchen, wobei die Anforderungen der
Zulieferer von Einzelhandelsketten eine besondere Rolle spielen.
Die Mechanismen der Preisfindung und Konditionenermittlung wurden
auf eine neue technologische Basis gestellt und funktional
erweitert. Grundlegend überarbeitet wurde auch die
Kostenrechnung. Die Stammdatenwartung kann künftig dezentral
in frei gestaltbaren Bearbeitungsmasken erfolgen. Voll integriert
wurde ein Tool für das Formularedesign, mit dem sich
Geschäftsdokumente auf einer grafischen Oberfläche
gestalten lassen.

Die Vorteile integrierter Standardsoftware mit der Fokussierung
auf die Problemstellungen bestimmter Branchen zu verknüpfen,
ist eine zentrale Zielsetzung im Konzept von SoftM Suite, der neuen
Softwaregeneration, die SoftM vor zwei Jahren auf den Markt
brachte. Die grundsätzlich branchenneutral konzipierte
Software bietet im Bereich des Supply Chain Management (Produktion,
Logistik, Vertrieb und Einkauf) speziell auf bestimmte Branchen
zugeschnittene Funktionalitäten, die im neuen Release
wesentlich erweitert wurden.

Optimierung der Versandabwicklung
Die neue Funktion ‚Palettenbau‘ liefert
zusätzliche Unterstützung für die Kommissionierung,
die bei Lebensmittlern oft eine Vielzahl von Aspekten in Betracht
ziehen. Mit der neuen Komponente lassen sich Kommissionierpaletten
komplett vorkonfigurieren. So finden z.B. die Mindesthaltbarkeiten
und Restlaufzeiten – besonders wichtig bei
Milchwirtschaftsprodukten mit geringer Haltbarkeit –
Berücksichtigung. Eine Kundenvorgabe kann etwa darin bestehen,
eine Palette nur mit Artikeln der gleichen Restlaufzeit zu
bestücken, um so die Zuordnung bei der Wareannahme zu
erleichtern. Auch die Konfiguration von Mischpaletten mit
unterschiedlichen Waren kann generiert werden. In die
Palettengestaltung fließen Eigenschaften der einzelnen
Artikel und Transportbehälter (Größe, Gewicht,
Stabilität) ein. Ebenso werden individuelle Anforderungen der
verschiedenen Kun-den wie z.B. Vorgaben zur Palettenhöhe
berücksichtigt.

Weitere wichtige Neuerungen bei der Versandabwicklung bringt
Release 1.5 von SoftM Suite hinsichtlich der Tourenplanung, an
welche die Zulieferer der Einzelhandelsketten besondere
Anforderungen stellen. Über das neue ‚Kontrollzentrum
Touren‘ können die Auslieferungen auf die
Transportkapazitäten abge-stimmt werden. Die Aufträge
lassen sich flexibel den verschiedenen Liefertouren zuordnen, die
Touren optimal auf die verfügbaren Fahrzeuge verteilen. So ist
es etwa möglich, für einen Auftrag alternativ zur
Standardtour, die ihm bei der Erfassung zugeordnet wurde, andere
Transportmöglichkeiten zu ermitteln, um z.B. einen
Liefertermin vorzuziehen oder vorhandene Fahrzeugkapazitäten
besser auszulasten. Für einen kurzfristig eingegangenen
Auftrag kann schnell freier Ladeplatz gesucht werden. Auch der
Aufwand für die Organisation außerplanmäßiger
Touren, die z.B. durch Feiertage erforderlich werden, wird
reduziert. Generell entlastet das neue Kontrollzentrum von
manueller Planung und hilft Kosten sparen.

Mehr Support für Vertrieb und Einkauf
Mit der neuen Funktion ‚Anrufplan‘ bietet Release 1.5
zusätzliche Unterstützung für den Telefonverkauf.
Basierend auf einem Abgleich zwischen den geplanten Bestellungen
und den tatsächlichen Auftragseingängen liefert der
Anrufplan dem Vertriebsmitarbeiter Übersichten, um aktiv auf
eventuell bestehende Kundenbedarfe zu reagieren. Aufgrund der
Integration in das erwähnte ‚Kontrollzentrum
Touren‘ kann z.B. eine Liste der Kunden angezeigt werden, die
für den betreffenden Ausliefertag keine Aufträge erteilt
haben. Damit können eventuell vergessene Bestellungen
nachgeholt werden. Bei solchen ‘To-do’-Listen wird der
Telefonverkauf durch das Anzeigen der Ansprechpartner, der
passenden Uhrzeiten, der Urlaubszeiten etc. unterstützt.

Die Mechanismen der Preisfindung und Konditionenermittlung in
Vertrieb und Einkauf (Rabatte, Skonti, Boni, Aktionen etc.) wurden
im neuen Release erweitert. So ist es künftig möglich,
durch nur einen Aufruf sämtliche Module einer
Konditionenermittlung (Positionskonditionen, Kopfkonditionen, Boni,
Frachtzuschläge, Rechnungslisten) zu aktivieren. Eine andere
Neuerung besteht darin, dass die komplexen Organisationsstrukturen
von Geschäftspartnern in unterschiedlichen Hierarchien
abgebildet werden, um z.B. die Verbandsstruktur einer Filialkette
bei der Konditionenermittlung anders abzubilden als in
Auswertungen.

Im neuen Release wird die Konditionenermittlung in einer
gemeinsamen Datenbank für Vertrieb und Einkauf
vereinheitlicht. Von dieser Zusammenführung profitiert
insbesondere der Einkauf, da sämtliche Möglichkeiten der
Hierarchiebildung und alle Suchalgorithmen damit auch hier zum
Einsatz kommen können. So lassen sich z.B. beliebig viele
Wert-/ Mengenstaffeln bilden. Aktionen können flexibel in die
Mechanismen der Preisfindung einbezogen werden. Eine
Simulationsfunktion zeigt Auswirkungen möglicher
Änderungen von Konditionen.

Mehr Flexibilität im Controlling
Die Kostenrechnungsmodule von SoftM Suite wurden in der neuen
Version komplett überarbeitet. Das Controllingsystem
verfügt in Release 1.5 über eine neue Datenbankstruktur,
mit der sich zehn statt der bisher fünf Organisationseinheiten
abbilden lassen. Damit können zusätzlich zu den bisher
üblichen fünf Kostenrechnungssystemen
(Kostenträger-, Kostenstellenrechnung, Projektcontrolling,
Vertriebscontrolling und Prozesskostenrechnung) weitere Teilsysteme
aufgebaut werden. Durch die Möglichkeit zu beliebiger
Verknüpfung der Teilsysteme wurden auch die
Auswertungsmöglichkeiten erweitert. Ebenso können die
Berichtszeiträume flexibler als bisher (Monatsebene) gestaltet
werden, die Datenbank ist für Tagesreports ausgelegt.

Auf eine neue technologische Basis wurde auch die
Stammdatenwartung gestellt. Die neue dezentrale Wartung erlaubt die
freie Gestaltung der Bearbeitungsmasken (bisher feste
Eingabeformate und -abfolgen), unterstützt die Verwaltung von
Bereichsstati und das Anlegen eines Workflows für das
Management der Datenwartung. Wesentlicher Vorteil der neuen
dezentralen Wartung: Während bisher Daten aus allen Bereichen
(Auftrag, Fibu, Service etc.) eingepflegt sein mussten, bevor mit
dem betreffenden Objekt (Kunde, Lieferant, Artikel) gearbeitet
werden konnte, besteht jetzt die Möglichkeit, das Objekt nach
Eingabe in einem Bereich freizugeben. So kann etwa das Marketing
mit einem Kunden zu arbeiten beginnen, bevor die Fibu-Daten
eingepflegt sind.

Die Einsatzmöglichkeiten des in Release 1.2 erstmals
integrierten Tools List & Label von Combit wurden in Release
1.5 erweitert. So lassen sich künftig mit dem grafischen
Formulardesigner Geschäftsdokumente in Vertrieb (z.B.
Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen), Einkauf (z.B.
Bestellungen, Liefererinnerungen) und Rechnungswesen (z.B.
Mahnungen, Saldenbestätigungen) gestalten. Dieses
Toolgesteuerte Vorgehen ersetzt die sonst für das
Formulardesign erforderliche Programmierung.

Die SoftM Software und Beratung AG, München, ist ein
führender Anbieter von geschäftskritischen Anwendungen
für mittelständische Unternehmen. Ergänzend zur
ERP-Standardsoftware SoftM Suite, einer integrierten Lösung
für Financials, Human Resources, e-Business, Supply Chain
Management, Customer Relationship Management und Business
Intelligence, bietet SoftM seinen Kunden umfassende
Beratungsleistungen. Komplettiert wird das Leistungsangebot durch
das Geschäftsfeld Hardware. Mit 3400 Kunden ist SoftM
Marktführer bei Anwendungssoftware auf der Plattform IBM
iSeries (früher AS/400) im deutschsprachigen Raum. 15
Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich
und Tschechien gewährleisten dabei die nötige
räumliche Nähe.

Weitere Informationen: http://www.softm.com